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Vor seinem letzten Rennen für Ferrari spricht Sebastian Vettel über seine Beziehung zu Teamchef Mattia Binotto und verrät, dass "nie Liebe entstanden" sei.

Sebastian Vettel hat vor seinem letzten Rennen für Ferrari eine distanzierte Beziehung zu Teamchef Mattia Binotto offenbart.

"Wir respektieren uns, aber zwischen uns ist nie diese Art von Liebe entstanden, die als Fundament dient", sagte der 33-Jährige der Gazzetta dello Sport. Binotto sei "ein pragmatischer Mensch. Die Zeit wird zeigen, wie sich das von ihm geführte Ferrari-Team in Zukunft schlägt."

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Vettel sitzt beim Saisonfinale der Formel 1 am Sonntag (Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi ab 14.10 Uhr im SPORT1-Liveticker) in Abu Dhabi letztmals im Ferrari. In sechs Jahren holte er 14 Siege, wurde zweimal Vize-Weltmeister, gerade in den vergangenen beiden Jahren ging es aber stetig bergab. 

Zum Ende dieser Saison liegt Vettel nur auf Rang 13 der Fahrer-Wertung, der Ferrari liegt den Stärken seines Teamrivalen Charles Leclerc offensichtlich deutlich besser. (SERVICE: Fahrerwertung)

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Vettel: "Ferrari schließt Menschen nicht aus"

Vettel habe sich aber auch im schwierigen Jahr 2020 bei der Scuderia nie isoliert gefühlt. "Ferrari schließt die Menschen nicht aus", sagte Vettel: "Das ist keine Eigenschaft dieses Teams und keine Eigenschaft der Italiener." Leclerc bezeichnete er als "jung und inspirierend. Er wird Erfolg haben, seinen Wert zeigen, bei Ferrari oder bei einem anderen Team."

Der Heppenheimer selbst fokussiere sich bereits auf den Wechsel zu Aston Martin, "eine spannende Reise, in der wir versuchen werden, an die Spitze zu gelangen." Mit Blick auf die Zukunft fühle er sich in einer "privilegierten" Position. (SERVICE: Konstrukteurswertung

"Ich bin noch jung, und es gibt noch viele offene Türen. Ich habe drei Kinder, ich will mich um sie kümmern und sie mit den richtigen Werten erziehen", sagte Vettel, "ich hoffe, dass ich eine offene Mentalität bewahre und nicht zu schnell alt und grantig werde."

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