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Für Nico Hülkenberg sind die Jobs als Ersatzfahrer bei Aston Martin und Mercedes der Fuß in der Tür zur Formel 1. Doch er hat noch ein zweites Standbein.

Nico Hülkenberg hat in der an diesem Wochenende beginnenden Formel-1-Saison gleich zwei Jobs: Ersatzfahrer und TV-Experte. 

Der WM-Siebte von 2018 will als Ersatzfahrer bei Aston Martin und Mercedes den Fuß in der Tür der Formel 1 behalten. 

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"Für mich war klar, dass ich im Formel-1-Orbit bleiben möchte, um auch die Chancen auf ein Stamm-Cockpit für 2022 aufrecht zu erhalten", sagte Hülkenberg der Bild: "Bei beiden Teams kann ich sicherlich auch noch etwas dazulernen und meinen Horizont erweitern."

Der 33-Jährige geht bei Sebastian Vettels Team Aston Martin als Ersatzpilot in die Saison. Für Mercedes könnte er zudem einspringen, wenn die eigentlichen Reserve-Fahrer des Teams, Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries, in der Formel E aktiv sind. Er könnte also auch Weltmeister Lewis Hamilton vertreten. 

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"Ich bin jetzt der Mann für alle Fälle", sagte Hülkenberg, "ich glaube, das Beste, was ich machen kann, ist dranzubleiben und direkt da zu sein, wenn sich so eine Tür öffnet."

Hülkenberg bleibt Ersatzfahrer

Hülkenberg hatte Ende 2019 seinen Stammplatz bei Renault verloren. Beim Aston-Martin-Vorgänger Racing Point sprang er 2020 insgesamt dreimal ein, weil Sergio Perez und Lance Stroll wegen Corona-Erkrankungen fehlten. Hülkenberg gilt daher als "bester Feuerwehrmann" der Formel 1. 

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Außerdem steht er in der neuen Saison für den österreichischen Sender ServusTV als Experte vor der Kamera. Wie bereitet er sich also auf diese Doppelrolle vor? 

"Ich sitze jetzt nicht mehr ständig in einem Formel-1-Auto, bin aber irgendwie schon noch überall involviert. Das heißt, ich muss mich genauso fit halten wie bisher auch und dann bereit sein. Wir haben ja im vergangenen Jahr gesehen, wie schnell es gehen kann", verriet Hülkenberg. 

Hülkenberg erwartet von Schumacher "den ein oder anderen Fehler" 

In seiner Rolle als TV-Experte wird Hülkenberg dann auch über das Formel-1-Debüt von Mick Schumacher sprechen. 

"Natürlich habe ich Michael damals bewundert als ich klein war und ihn fahren gesehen habe. Für Deutschland ist das auch eine schöne Geschichte jetzt mit Mick, aber mit mir persönlich macht das nichts", kommentiert er die Situation. Er erwarte "eine enorme Lernkurve und sicher den ein oder anderen Fehler, den er aber auch machen darf". 

"Die Ausgangslage ist wirklich schwierig, das Haas-Auto sieht Stand jetzt sehr schwer zu fahren aus, somit wird’s eine große Herausforderung", stellt Hülkenberg klar. 

Neben seinem Doppel-Job bei der Formel 1 gibt es für Hülkenberg auch privat große Pläne. Im Sommer steht die Hochzeit mit seiner Verlobten Egle Ruskyte auf Mallorca an - wenn es die Pandemie zulässt.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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