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Mercedes-Teamchef Toto Wolff (l.) und Red-Bull-Teamchef Christian Horner liefern sich einen Schlagabtausch
Mercedes-Teamchef Toto Wolff (l.) und Red-Bull-Teamchef Christian Horner liefern sich einen Schlagabtausch © Imago
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München und Barcelona - Red Bull wirbt eifrig Mercedes-Mitarbeiter ab. Nun reagiert Teamchef Toto Wolff darauf. Der Österreicher erklärt, warum es für Mercedes nicht viel ändert.

Mercedes versus Red Bull, Red Bull versus Mercedes.

Der Kampf um die Vormachtstellung in der Formel 1 zwischen den beiden Top-Teams wird aktuell nicht nur auf der Strecke erbittert geführt. (Service: Fahrerwertung der Formel 1)

Ausgelöst hat dies die Verkündung der Österreicher, dass Ben Hodgkinson - ein wichtiger Ingenieur der Silberpfeile - künftig technischer Direktor der Motorenabteilung "Red Bull Powertrains" sein wird. In Barcelona gab Red Bull dann sogar die Verpflichtung von fünf weiteren Ingenieuren der Silberpfeile bekannt.

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff will diese Abgänge aber nicht zu hoch hängen. "Die werden direkt abgezogen. Und die können teilweise nicht vor Ende 2023 zur neuen Company wechseln, zu Red Bull – also eine ziemlich lange Zeit", sagte der Österreicher bei Sky vor dem Qualifying in Barcelona. (Formel 1: Der Große Preis von Barcelona am Sonntag ab 15 Uhr im LIVETICKER)

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Wolff: "Waren keine Performance-Leute"

Die Abgänge sind für Mercedes laut Wolff zudem gut auffangbar: "Es waren in der Mehrheit Produktions- und nicht Performance-Leute." Kurz zuvor hatte er bereits erklärt, dass Mercedes "etwa 900 Leute in Brixworth beschäftigt und wenn da etwa 15 abgeworben werden", sei das ziemlich "normal".

Ganz kalt lassen Wolff die zahlreichen Abwerbungsversuche von Red Bull - Wolff zufolge sprachen die Österreicher etwa 100 Leute von Mercedes an – aber nicht. Vielsagend schob er hinterher: "Wir wussten, dass Red Bull das ernst nimmt, aber wir auch. Mal schauen, was uns einfällt."

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Die Silberpfeile werden sich also sehr wahrscheinlich gegen weitere Abwerbungen rüsten - oder womöglich sogar ihrerseits zurückschlagen und Red Bull den einen oder anderen Mitarbeiter ausspannen.

Nur eines ist sicher - das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen.

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