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Rene Binder darf über einen neuen Arbeitsplatz in der Indy-Car-Serie jubeln
Rene Binder darf über einen neuen Arbeitsplatz in der Indy-Car-Serie jubeln © Dutch Photo Agency
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Rene Binder wird an vier Rennen der IndyCar-Serie 2018 für Juncos Racing starten - Er ist der erste Österreicher in der US-amerikanischen Formelserie seit Jochen Rindt

Rene Binder steht vor seinem IndyCar-Debüt für Juncos Racing. Der 26-Jährige wird die Rennen in St. Petersburg, Birmingham, Toronto und Mid-Ohio für das Team aus Indianapolis bestreiten. Damit ist Binder der erste Österreicher in der IndyCar-Serie seit Jochen Rindt, der zuletzt vor 50 Jahren am Indy 500 teilgenommen hat - abgesehen von einem Kurzauftritt von Hubert Stromberger im Jahr 1995.

"Die Indycar Serie ist nach der Formel 1 die höchste Formelklasse und auch wegen der neuen Autos wieder stark im Aufwind", freut sich Binder. Bisher sei sein Einsatz bei vier Rennen sicher. Binder sagt, dass aber noch weitere Läufe dazu kommen könnten. "Ich möchte aber auch weiterhin in Europa fahren und werde hoffentlich schon bald mein nächstjähriges Gesamtprogramm vorstellen können." Der Österreicher plant auch einen Start bei den 24 Stunden von Le Mans.

Für Binder sei es eine Ehre, mit Toppiloten wie Scott Dixon, Josef Newgarden und Sebastien Bourdais fahren zu dürfen. "Mein Karriereweg hat sich bislang in Richtung Formel 1 orientiert, aber jetzt hat sich hier die Chance ergeben, in der IndyCar-Serie zu starten. Ich habe das Gefühl, dass die IndyCar-Serie die richtige Wahl für mich ist, um einen Schritt weiter zu kommen", gibt sich Binder entschlossen.

Die IndyCar-Serie hätte es Binder vor allem wegen des puren Racings angetan. "Der enge Wettbewerb, die traditionellen Rennstrecken mit Bodenwellen und limitierten Auslaufzonen, aber auch die anspruchsvollen Autos ohne Servolenkung machen das ganze sehr speziell.", so der Österreicher. Sein Ziel ist es, bei seinen Auftritten im Mittelfeld zu landen.

Teamchef und Teambesitzer Ricardo Juncos sagt: "Es freut mich, Rene Binder bei uns im Team begrüßen und sein Renndebüt in den USA begleiten zu dürfen." Der Österreicher würde aufgrund seiner Rennsport-Erfahrung alles mitbringen, um in der US-amerikanischen Formelserie erfolgreich zu werden. "Für einen talentierten Fahrer wie ihn ist der Zeitpunkt für den Einstieg genau richtig, nachdem alle nun wieder bei null mit dem neuen IndyCar-Aero-Kit anfangen müssen."

Binder freut sich auf die Herausforderung im neuen IndyCar-Fahrzeug: "Die neuen Autos sehen wirklich stark aus und sie klingen auch ein bisschen wie die alten Formel-1-Turbos. Die Fahrer sagen durchwegs, dass das Handling komplett anders ist. Das wird die Sache natürlich wieder etwas durchmischen und spannender machen." Deshalb sei es der richtige Zeitpunkt für ein Rookie-Team und einen Rookie-Fahrer, in die Serie einzusteigen. Dafür müsse er und das Team aber "den neuen Aero-Kit natürlich gleich von Beginn an verstehen lernen".

© Motorsport-Total.com

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