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Das Auto von Justin Wilson wird weiterhin ausgestellt
Das Auto von Justin Wilson wird weiterhin ausgestellt © Eric Gilbert
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Obwohl das Museum am Donington Park geschlossen ist, wird das 2005er-ChampCar von Justin Wilson der Öffentlichkeit zugänglich gemacht

Jonathan Palmer ist der Besitzer des 2005er-ChampCars von Justin Wilson, in dem der tödlich verunglückte Brite in Toronto und Mexiko gewonnen hat. Er kaufte das restaurierte Fahrzeug, um es im berühmten Donington Museum auszustellen. Jedoch wurde das Museum kürzlich geschlossen. Palmer will das Fahrzeug aber weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich machen, weshalb es in einem anderen Gebäude unterkommen soll.

Das Auto war von Jimmie Vasser in Stand gesetzt worden . Mit den Erlösen wurden Wilsons Witwe Julia und seine Töchter finanziell unterstützt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Lola B02/00 aus dem Jahr 2005. In dem Fahrzeug hatte Wilson seine ersten beiden ChampCar-Siege eingefahren. Bei einem Unfall wurde das Auto stark beschädigt. Jahrelang stand es, optisch restauriert, in einem Autohaus von Vasser.

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Dieser hatte die Geschichte des Autos aus reinem Zufall entdeckt. Er stellte Nachforschungen an und fand heraus, dass es sich um das Auto des in Pocono tödlich verunglückten Wilson handelte. Ex-Besitzer Dan Pettit unterstütze Vasser bei seinen Bemühungen, das Auto wieder aufzubauen und zu versteigern. Letztendlich hat Palmer das Auto gekauft, um es in Donington auszustellen. Die Erlöse gingen, wie geplant, an die Familie von Wilson.

Wilsons Bruder Stefan sagt gegenüber 'RACER': "Ich möchte mich bei allen bedanken, die an der Restauration beteiligt waren. Ich danke allen, die es möglich gemacht haben, angefangen bei Jimmie Vasser und Dan Pettit." Er habe größten Respekt vor den Unternehmen, die das Auto uneigennützig aufgebaut haben. "Wir hatten verschiedene Ideen, was wir mit dem Auto machen sollen - darunter eine Auktion, um Justins Familie zu helfen", fügt er hinzu. "Jonathan Palmer wollte es nach einem Gespräch sofort kaufen."

Es habe Wilson Bruder gefallen, wie viele Fans Fotos mit dem Fahrzeug im Museum auf den sozialen Plattformen verbreitet haben. "Ich weiß, dass es Jonathans Plan ist, das Auto weiterhin für die Fans zugänglich zu machen", so Stefan Wilson. "Das sind tolle Neuigkeiten und es ist großartig, dass das Auto sozusagen in der Familie bleibt." Immerhin hat Palmer die Karriere von Wilson massiv unterstützt. Wilsons Bruder stellt klar: "Wir hätten uns kein besseres Resultat vorstellen können."

© Motorsport-Total.com

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