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Zwischen Valentino Rossi (l.) und Marc Marquez kommt es häufig zu Auseinandersetzungen
Zwischen Valentino Rossi (l.) und Marc Marquez kommt es häufig zu Auseinandersetzungen © SPORT1-Grafik: Imago/dpa
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In der MotoGP geraten Valentino Rossi und Marc Marquez oft aneinander. Stefan Bradl äußert sich zum Hassduell und bezeichnet Rossis Aussagen als "Schwachsinn".

Von 2012 bis 2016 drehte Stefan Bradl in der MotoGP seine Runden. Dass Hassduell zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez hat der 28-Jährige dabei jahrelang hautnah mitbekommen. 

In einem Interview mit der Sport Bild wurde Bradl, der aktuell als Testfahrer für Honda arbeitet, nun deutlich.

"Marquez fährt öfter zu ungeduldig, hat sich in der Hinsicht aber schon etwas gebessert. Aber ich halte es für völligen Schwachsinn, dass Valentino Angst vor Marquez hat", so der 28-Jährige.

Beim Großen Preis von Argentinien Anfang April hatte Marquez (wie Bradl auf einer Honda unterwegs) Rossi weggerammt. Grund genug für Rossi (Yamaha), anschließend gegen seinen Rivalen zu wettern.

"Marquez zerstört unseren Sport. Ich habe Angst, wenn ich auf der Strecke mit Marquez unterwegs bin", regte sich der Altmeister auf.

Aussagen von Rossi voller Kalkül

Die Antwort des Spaniers ließ nicht lange auf sich warten: "Ich werde meine Fahrweise nicht ändern. Valentino ist für mich ein Gegner wie alle anderen auch."

Stefan Bradl hält die Aussagen von Rossi indes für Kalkül. "Valentino ist der mit Abstand beliebteste Fahrer. So versucht er nur, Marquez zu verunsichern und die öffentliche Meinung auf seine Seite zu ziehen", meint der Honda-Testfahrer.

Für das Rennen am kommenden Sonntag im texanischen Austin wünscht sich Bradl eine Beilegung des Streits.

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