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Marc Marquez raste mal wieder zum Sieg
Marc Marquez raste mal wieder zum Sieg © Getty Images
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Marc Marquez fährt am Sachsenring von der Pole zum Sieg und baut eine beeindruckende Serie aus. Stefan Bradl fährt bei seinem Comeback nicht in die Punkte.

Stefan Bradl ist bei seinem MotoGP-Comeback auf dem Sachsenring an den Punkterängen vorbeigefahren.

Der 28-Jährige, kurzfristig als Ersatzmann eingesprungen, belegte beim Großen Preis von Deutschland mit seiner Honda den 16. Platz. Für den früheren Motorrad-Weltmeister war es der erste Einsatz in der Königsklasse seit mehr als eineinhalb Jahren.

"Ich bin happy, dass ich das Rennen zu Ende fahren konnte und eine gute Performance abgeliefert habe. Ich habe es ganz gut über die Runden gebracht", sagte ein fast rundum zufriedener Stefan Bradl: "Ein Punkt wäre schön gewesen."

Derweil baute Marc Marquez seine fast beängstigende Serie aus. Der spanische Weltmeister feierte auf dem Kurs bei Hohenstein-Ernstthal seinen neunten Sieg in Serie, seit 2010 hat der Honda-Fahrer klassenübergreifend jedes Rennen auf der Strecke gewonnen - immer von der Pole Position. "Ich liebe den Sachsenring", sagte Marquez nach dem Rennen in deutscher Sprache.

Hinter dem WM-Spitzenreiter kam der italienische Superstar Valentino Rossi ins Ziel, Dritter wurde Maverick Vinales (Spanien/beide Yamaha). Marquez führt das Klassement vor der Sommerpause mit 165 Punkten klar vor Rossi (119) an. 

Bradl, seit diesem Jahr Honda-Testfahrer, sprang bei seinem Heimrennen für Franco Morbidelli ein. Der Italiener hatte seinen Platz beim Team Marc VDS nach dem ersten freien Training am Freitag wegen der Folgen einer Handverletzung geräumt. Bradl geht am 5. August in Tschechien und am 9. September in San Marino mit einer Wildcard an den Start.

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