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Romano Fenati zog vergangene Saison die Vorderradbremse von Stefano Manzi
Romano Fenati zog vergangene Saison die Vorderradbremse von Stefano Manzi © MotoGP
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Romano Fenati gewinnt das Rennen der Moto3 in Spielberg. Der Italiener zog letzte Saison während eines Rennens die Handbremse eines Konkurrenten.

Skandalpilot Romano Fenati hat den Lauf in der Moto3 in Österreich für sich entschieden.

Bei schwierigen Bedingungen setzte sich der italienische Motorrad-Pilot am Sonntag gegen den Spanier Tony Arbolino und John McPhee aus Großbritannien durch.

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Vor einem Jahr hatte Fenati für Schlagzeilen gesorgt, weil er einem anderen Fahrer in die Bremse gegriffen und ihn in Lebensgefahr gebracht hatte.

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Nach einer Sperre von sechs Rennen kehrte der Schützling von MotoGP-Superstar Valentino Rossi in dieser Saison zurück in die WM. Seither darf er in der kleinsten Klasse starten.

Die WM-Führung übernahm Lorenzo Dalla Porta aus Italien. Ein sechster Platz reichte ihm, um in der Fahrerwertung am Spanier Aron Canet vorbeizuziehen (DATENCENTER: Stand in der Fahrerwertung).

Schrötter betreibt Schadensbegrenzung

Beim Moto2-Rennen betrieb Marcel Schrötter nach einem missglückten Qualifying etwas Schadensbegrenzung betrieben.

Der 26-Jährige war nach einem Sturz am Samstag nur als 16. ins Rennen gegangen und kam auf dem neunten Platz ins Ziel. Für Kalex-Pilot Schrötter war es die zweitschlechteste Platzierung der Saison (DATENCENTER: Der Rennkalender 2019).

Seinen ersten Saisonsieg feierte an seinem 24. Geburtstag Brad Binder. Der Südafrikaner bescherte dem österreichischen Hersteller KTM damit beim Heimrennen den ersten Sieg des Jahres. Wenige Stunden zuvor hatte KTM mitgeteilt, sich nach dem Saisonende aus der mittleren Kategorie der Motorrad-WM zurückzuziehen. WM-Spitzenreiter Alex Marquez (Spanien/Kalex) baute mit dem zweiten Platz seine Führung in der Gesamtwertung aus.

Die weiteren deutschen Fahrer verpassten die Punkteränge. Jonas Folger (Kalex/Oberbergkirchen) wurde in einem weiteren Einsatz als Ersatzfahrer 18., Philipp Öttl (KTM/Ainring) landete vier Plätze dahinter. Der Eberbacher Lukas Tulovic (KTM) vom deutschen Team Kiefer Racing kam nur auf dem 26. Platz ins Ziel.

Bradl 13. in Königsklasse

Ein packendes Duell in der Königsklasse MotoGP entschied der Italiener Andrea Dovizioso (Ducati) für sich. In der letzten Kurve zog Dovizioso am spanischen Weltmeister Marc Marquez (Honda) vorbei, nachdem sich beide über mehrere Runden duelliert hatten. Stefan Bradl (Honda) fuhr auf den 13. Platz.

Die weiteren deutschen Fahrer in Spielberg verpassten die Punkteränge. Moto2-Pilot Jonas Folger (Kalex) wurde in einem weiteren Einsatz als Ersatzfahrer 18., Philipp Öttl (KTM) landete vier Plätze dahinter. Lukas Tulovic (KTM) vom deutschen Team Kiefer Racing kam nur auf dem 27. Platz ins Ziel.

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