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Dynavolt Intact's German rider Marcel Schrotter waits before the third free practice session of the Moto 2 Grand Prix of the Czech Republic in Brno on August 3, 2019. - Dynavolt Intact's Swiss rider Thomas Luthi waits before the third free practice session of the Moto 3 Grand Prix of the Czech Republic in Brno on August 3, 2019. (Photo by Michal CIZEK / AFP)        (Photo credit should read MICHAL CIZEK/AFP/Getty Images)
Marcel Schrötter wurde nach seinem Schlüsselbeinbruch erfolgreich operiert © Getty Images
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Beim Sieg eines Spaniers sind die deutschen Piloten in San Marino chancenlos. Währenddessen wurde der verletzte Marcel Schrötter erfolgreich operiert.

In Abwesenheit des verletzten Spitzenfahrers Marcel Schrötter sind die deutschen Moto2-Piloten beim Großen Preis von San Marino in Misano nur hinterhergefahren.

Lukas Tulovic (Eberbach) und Philipp Öttl (Ainring) belegten beim dritten Saisonsieg des Spaniers Augusto Fernandez (Kalex) die Plätze 22 und 23.

Der WM-Siebte Schrötter hatte sich am Samstag im dritten Training zum 13. Lauf der Motorrad-WM bei einem Sturz einen vierfachen Bruch des rechten Schlüsselbeins zugezogen und wurde noch am gleichen Abend in Reggio Emilia erfolgreich operiert.

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"Operation erledigt", schrieb der 26-Jährige am Sonntagmittag bei Instagram unter ein Foto, das ihn lächelnd mit Armschlinge im Krankenbett zeigt: "Ich kann es kaum erwarten zurückzukehren. Vielen Dank an alle Beteiligten, dass wir die Operation so schnell wie möglich durchziehen konnten."

Comeback schon in Spanien?

Schrötters Teamchef Jürgen Lingg rechnet bei seinem Schützling lediglich mit einer Ausfallzeit von zehn Tagen. Bei einer Blitzheilung könnte der 26-Jährige vielleicht sogar schon beim Großen Preis von Aragon am kommenden Sonntag in Spanien dabei sein, spätestens beim Großen Preis von Thailand am 6. Oktober soll der Kalex-Pilot sein Comeback feiern.

Fernandez rückte durch seinen zweiten Sieg in Folge in der Gesamtwertung bis auf 26 Punkte an den in Misano drittplatzierten Alex Marquez (Kalex) heran. Der 21-Jährige hatte sich erst in der letzten Kurve mit einem grenzwertigen Manöver innen am Führenden Fabio di Giannantonio (Speed Up) vorbeigerempelt. 

Giannantoniov cool: "Für mich war es okay"

"Ich habe ihn minimal am Hinterrad berührt und musste leicht über das Grün ausweichen. Ich habe mich bei ihm entschuldigt", sagte der Kalex-Fahrer bei Servus TV. Di Giannantonio sah den umstrittenen Überholvorgang entspannt.

"Ich habe versucht in der letzten Kurve die Tür zu schließen, aber es war innen wohl etwas Platz für ihn. Für mich war es okay", sagte di Giannantonio zu dem umstrittenen Überholvorgang.

Die Rennleitung hat nach dem Zwischenfall allerdings eine Anhörung angesetzt.

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