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Valentino Rossi mit seiner Model-Freundin
Valentino Rossi hat in allen Hubraumklassen den WM-Titel gewonnen und sich so zum absoluten Superstar aufgeschwungen © Imago
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Valentino Rossi verlässt Yamaha nach seinem 2020 auslaufenden Vertrag. Ein mögliches Karriereende hängt von seiner weiteren Konkurrenzfähigkeit ab.

Motorrad-Superstar Valentino Rossi wird das Yamaha-Werksteam nach Ablauf seines Vertrages Ende 2020 verlassen.

Als seinen Nachfolger präsentierte der japanische Rennstall am Mittwoch den WM-Fünften Fabio Quartararo. Der 20 Jahre alte Franzose unterschrieb bei Yamaha einen Vertrag bis Ende 2022. Quartararo war 2019 Rookie des Jahres und bester Fahrer eines Privatteams (Petronas/Yamaha).

Rossi hatte in der vergangenen WM-Saison den achten Platz belegt, der "Dottore" gilt mit seinen neun Weltmeistertiteln als einer der größten Motorrad-Rennfahrer der Geschichte. Als zweiter Fahrer des Werkteams stand zuvor bereits der WM-Dritte Maverick Vinales aus Spanien fest.

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Rossi vor Karriereende?

"Nach unseren Gesprächen haben wir uns gemeinsam mit Valentino Rossi entschieden, dass er bis Mitte des Jahres für sich klären wird, ob er auch 2021 ein Fahrer der MotoGP bleiben will oder nicht", teilte Yamaha mit. Denkbar wäre für den dann 41-Jährigen ein Engagement bei Petronas oder der komplette Rückzug aus der Königsklasse. Rossi hatte angekündigt, seine Entscheidung hänge davon ab, wie konkurrenzfähig er in den Tests und ersten Rennen ist.

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Bekannt ist Rossis Liebe auch zu den Vierrädern, trotz eines angeblichen Angebots von Ferrari 2006 hatte er diesen Schritt aber nie vollzogen. Im vergangenen Dezember blühte die alte Zuneigung mal wieder auf, als Rossi in Valencia mit Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton einen Fahrzeugtausch vollzog. Nach seinem Ausritt im Mercedes sagte der Italiener begeistert: "Es war eine spektakuläre Chance für mich, den W08 zu testen."

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Valentino Rossi war in vier Motorrad-Klassen neunmal Weltmeister: 125 ccm (1997), 250 ccm (1999), 500 ccm (2001) und sechsmal in der MotoGP (2002-2005 sowie 2008 und 2009). Insgesamt feierte er 115 Grand-Prix-Siege. Damit belegt er in der "ewigen" Rangliste Platz zwei hinter dem unvergessenen Italiener Giacomo Agostini (122), der mit 15 Titeln auch Rekordweltmeister ist.

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