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Jimmie Johnson plediert für mehr Variabilität im Motorsport
Jimmie Johnson plediert für mehr Variabilität im Motorsport © LAT
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Im Jahr 2018 ging für NASCAR-Fahrer Jimmie Johnson ein Traum in Erfüllung: Er durfte ein F1-Auto fahren - Er wünsche sich mehr solcher Austauschprogramme

Fernando Alonso und Jimmie Johnson haben im Jahr 2018 die Autos getauscht und sich damit gegenseitig Träume erfüllt. Johnson, der in der NASCAR-Serie sieben Titel geholt hat, wollte schon immer ein Formel-1-Auto fahren. Alonso durfte im Gegenzug den NASCAR-Boliden von Johnson steuern. Für beide sei der Tausch eine großartige Erfahrung gewesen. Johnson wünscht sich sogar, dass Fahrer im modernen Motorsport häufiger die Kategorien wechseln.

Alonso macht es vor: Der zweimalige Formel-1-Weltmeister startet im Jahr 2019 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Erst am vergangenen Wochenende hat der Spanier in der IMSA-Serie mit Cadillac die 24h von Daytona gewonnen. Auf dem Weg zur Triple Crown - Siege in Le Mans, Monaco und Indianapolis - fehlt Alonso nur noch der Sieg in Indianapolis. Deshalb wird er im Jahr 2019 wieder am Indy 500 in der IndyCar-Serie an den Start gehen.

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"Im Motorsport sollten die Fahrer viel mehr Kategorien ausprobieren", so Johnson. "Ich denke dabei beispielsweise an die IndyCar-Serie, Formel 1 und NASCAR-Serie. Ich erinnere mich an die Helden, die wir verehrt haben. Sie sind nahezu jedes Auto gefahren." In den vergangenen 20 bis 30 Jahren hätte sich der Fokus aber auf die Serien und Hersteller verschoben, weshalb sich viele Fahrer auf einem Gebiet spezialisiert hätten.

Johnson könne die Gründe für den Wandel sehr gut verstehen. Er sagt: "Trotzdem wünsche ich mir, dass Fahrer mehr herumkommen und andere Autos fahren würden. Solche Möglichkeiten bringen oft viel Positives hervor." Seit dem Autotausch in Bahrain würde Johnson seine Kontakte zu McLaren pflegen. Könnte das NASCAR-Ass also in Zukunft auch in anderen Serien an den Start gehen?

"Es könnten sich einige Möglichkeiten auftun", sagt der Hendrick-Fahrer. "Ich würde gerne mit Fernando an einem Langstrecken-Rennen teilnehmen." Der Spanier und Johnson hätten darüber bereits gewitzelt. Stand jetzt liege aber noch kein Angebot oder ein konkreter Plan auf dem Tisch, so der NASCAR-Fahrer. Johnson startet in der NASCAR-Saison 2019 wieder für Hendrick im Chevrolet Camaro. Mit seinem neuen Crewchief Kevin Meendering soll die Startnummer 48 wieder an alte Erfolge anknüpfen.

© Motorsport-Total.com

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