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Mit Chase Elliott als Sieger hatte Chevrolet am Sonntag drei Fahrer in den Top 3
Mit Chase Elliott als Sieger hatte Chevrolet am Sonntag drei Fahrer in den Top 3 © LAT
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Mit dem Sieg von Chase Elliott am Talladega Superspeedway hat Chevrolet seine Durststrecke beendet - War es aber nur eine Eintagsfliege?

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Chevrolet hat massive Probleme, mit Ford und Toyota in der NASCAR-Cup-Serie mitzuhalten. Am Talladega Superspeedway schaffte es der Hersteller, die Negativserie zu beenden und einen Sieg einzufahren. Chase Elliott, der für Hendrick ins Steuer greift, ist der Gewinner des Laufes auf dem 2,5-Meilen (rund vier Kilometer) langen Oval. Der Schlüssel zum Erfolg war die Zusammenarbeit der Teams.

In den vergangenen Jahren haben es Ford und Toyota vorgemacht: Superspeedway-Rennen können dann gewonnen werden, wenn die Teams eines Herstellers zusammenarbeiten. Genau das machte Chevrolet am vergangenen Sonntag in Alabama: Die Chevrolet-Flotte ging gemeinsam an die Box und half sich auf der Strecke, wo es nur ging.

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Der Lohn war der Sieg von Elliott. Zuletzt stand in Kansas City im Oktober 2018 ein Chevrolet bei einem Meisterschaftsrennen in der "Victory Lane". Auch damals war der Sohn von NASCAR-Legende Bill Elliott erfolgreich.

"Glückwunsch an Chase Elliott, Alan Gustafson [der Crewchief] und Hendrick zum Sieg", sagt Chevrolet-US-Vizepräsident Jim Campbell. "Ich bin stolz auf alle Chevrolet-Fahrer und -Teams, die wirklich gut zusammengearbeitet haben."

Sieger-Crewchief Gustafson lobt das Engagement von Campbell, der alle Teams dazu ermutigt hat, beim Superspeedway-Rennen in Talladega gemeinsame Sache zu machen: "Jeder hat schnell zugestimmt, um Chevrolet zu helfen", erklärt der Strippenzieher der Startnummer 9. "Wir haben es schon vorher einmal versucht, aber heute hat wirklich alles perfekt funktioniert."

Ob der Sieg in Alabama jedoch als Durchbruch für Chevrolet und dessen Speerspitze um Rick Hendrick angesehen werden kann, ist fraglich. Superspeedways sind dafür bekannt, dass auch Außenseiter eine Chance haben. Sollten Hendrick und Chevrolet die Pace auf den kleineren Ovalen nicht finden, könnte eine weitere Durststrecke die Folge sein.

© Motorsport-Total.com

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