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Kyle Busch kritisiert das neue Aeropaket heftig
Kyle Busch kritisiert das neue Aeropaket heftig © LAT
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Kyle Busch hält nichts vom neuen Aerodynamikpaket, das in der NASCAR-Saison 2019 eingesetzt wird - Nach dem Dover-Rennen hagelt es Kritik

Mit seinem zehnten Platz in Dover, ist Kyle Busch in der Rekordliste mit Morgan Shepherd gleichgezogen. Beide schafften es, bei den ersten elf Rennen einer Saison immer in den Top 10 zu landen. Trotz des Erfolges ist Busch ziemlich angefressen. Grund ist das neue Aerodynamikpaket, das NASCAR in der Saison 2019 einsetzt.

Auf einem Kurs mit einer Länge von einer Meile (1,6 Kilometer), wie den Dover International Speedway, wird mit rund 750 Pferdestärken und einem deutlich höheren Abtrieb als in der vergangenen Saison gefahren. Laut Busch funktioniert diese Kombination nicht gut.

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"Es war einfach totaler Mist", so das fatale Fazit des Gibbs-Piloten. "Wir dachten, dass wir völlig neben der Spur waren, aber mein Teamkollege [Martin Truex Jr.] hat das Rennen gewonnen. Das kann also nicht der Fall gewesen sein." Busch touchierte in Runde 252 von 400 die Mauer, schaffte es aber dennoch, das Auto sicher ins Ziel zu bringen.

"Das Aeropaket ist einfach Schrott", kritisiert Busch weiter. "Das ist glasklar. Es ist einfach nur schrecklich. Ich kann mich darüber nur beschweren, aber ich werde eh auf taube Ohren stoßen. Deshalb werden wir im Herbst wohl mit demselben Paket zurückkehren."

Das Rennen in Dover bewertet Busch als Rückschlag. Er sagt: "Es war ein fürchterliches Rennwochenende für uns. Wenn es besser läuft, gibt es wenigsten etwas, woran man sich festhalten kann. Hier waren wir aber einfach nur schlecht."

Am kommenden Wochenende gastiert die NASCAR-Serie am Kansas Speedway, einem typischen 1,5-Meilen-Oval. Hier wird neben der veränderten Aerodynamik auch wieder die Motorenleistung beschnitten. Die Tapered Spacer, als Luftmengenbegrenzer, werden die Leistung der V8-Antriebe auf rund 550 Pferdestärken drosseln.

© Motorsport-Total.com

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