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Ayhancan Güven startet erstmals im Porsche-Supercup von P1
Ayhancan Güven startet erstmals im Porsche-Supercup von P1 © Porsche Motorsport
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Große Freude bei Ayhancan Güven. Der Türke geht im Porsche-Supercup nach Qualifying-Bestzeit in Silverstone erstmals von der Pole Position aus ins Rennen.

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Optimale Ausgangslage für Ayhancan Güven vor dem vierten Lauf des Porsche-Supercup 2019: Im Qualifying in Silverstone fuhr der Türke am Samstag mit in 2:02,288 Minuten die schnellste Runde.

"Es ist mein erstes Rennwochenende in Silverstone in meiner Debütsaison im Supercup. Die Pole-Position ist wirklich ein überragendes Ergebnis. Am Sonntag ist natürlich der Sieg das Ziel", so Güven, der damit als erster türkische Fahrer überhaupt im internationalen Markenpokal auf der Pole-Position steht. Florian Latorre sicherte sich den zweiten Startplatz vor Porsche-Junior Jaxon Evans.

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Die insgesamt 32 Fahrer sorgten für ein actionreiches Qualifying mit einer turbulenten Schlussphase. Zur Halbzeit der 30-minütigen Session führte Larry ten Voorde das Feld an. Dank frischer Reifen gelangen den Fahrern auf der nördlich von London gelegenen Traditionsstrecke in den Schlussminuten mehrfach neue Bestzeiten. Nachdem sich vier Minuten vor Ende erst Evans und danach Latorre auf den ersten Platz geschoben hatten, setzte Güven wenige Sekunden später die Pole-Zeit.

Latorre verpasst Pole-Zeit um 0,07 Sekunden

Ebenfalls in der ersten Startreihe steht Latorre. 0,07 Sekunden fehlten dem Franzosen auf Güven. "Meine Runde war bis auf die letzte Kurve richtig gut. Da ist mir ein Fehler unterlaufen, der mich die Pole gekostet hat. Voriges Jahr habe ich hier gewonnen. Die Strecke macht mir einfach großen Spaß", bemerkt Latorre.

Über seine bislang beste Qualifying-Platzierung im Porsche-Supercup freut sich Latorres Teamkollege Evans, der seine schnellste Runde in 2:02,517 Minuten fuhr. "Das Ergebnis zeigt mir, dass ich den Speed habe. Ich fühle mich gut und blicke optimistisch auf das Rennen. Mein erstes Supercup-Podium in Silverstone zu feiern, wäre toll", meint der neuseeländische Porsche-Junior. Als Vierter beendete Mikkel Pedersen das Qualifying vor ten Voorde.

Porsche-Junior Julien Andlauer belegte im Qualifying den sechsten Platz. "Meine schnellste Runde wurde mir leider gestrichen, weil ich zu weit neben der Strecke gefahren bin. Das ist sehr ärgerlich. Sonntag wird es für mich einfach darum gehen, möglichst viele Punkte für die Meisterschaft zu holen", so der Franzose. Hinter dem 20-Jährigen folgten Al Faisal Al Zubair und Joey Mawson. Insgesamt trennten die ersten 18 Fahrer auf dem Zeitenmonitor weniger als eine Sekunde. Schnellster Pro-Am-Fahrer war der Norweger Roar Lindland.

Chris Hoy im VIP-Porsche

Zum ersten Mal in dieser Saison kommt an diesem Wochenende das VIP-Fahrzeug der Porsche AG zum Einsatz. Am Steuer dieses 911ers sitzt Chris Hoy, der sechsfache Olympiasieger im Bahnradfahren. Im Qualifying erreichte der Schotte den 26. Platz. "Die Session hat großen Spaß gemacht. Im Vergleich zum Freien Training konnte ich mich um rund zwei Sekunden verbessern. Das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet", gesteht Hoy.

Als bester britischer Fahrer sicherte sich Daniel Harper Startplatz 11. Neben dem 18-Jährigen sowie Hoy gehen am Sonntag in Person von Josh Webster, George Gamble und Sebastian Perez noch drei weitere Fahrer aus Großbritannien ins Rennen.

Der vierte Lauf des Porsche-Supercup 2019 startet am Sonntag um 11:15 Uhr Ortszeit (12:15 Uhr MESZ). Eurosport überträgt das Rennen live und sendet in über 60 Ländern. Während in Italien und Großbritannien Sky über den internationalen Markenpokal berichtet, zeigt Sport1 den Lauf in Deutschland. Außerdem wird das Rennen über den offiziellen Formel-1-Streamingdienst (F1 TV) übertragen.

© Motorsport-Total.com

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