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Robert Renauer und Mathieu Jaminet sorgten für den Porsche-Durchbruch 2018
Robert Renauer und Mathieu Jaminet sorgten für den Porsche-Durchbruch 2018 © ADAC Motorsport
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Renauer/Jaminet gewinnen das Sonntagsrennen des ADAC-GT-Masters in Zandvoort - Götz/Pommer bauen Tabellenführung aus

Robert Renauer und Mathieu Jaminet (Herberth Motorsport) positionieren sich in der ADAC-GT-Masters-Saison 2018 Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche.

Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer und Raffaele Marciello (Autoarena) vor Adrien de Leener und Klaus Bachler (Team Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag."Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig", jubelt Sieger Jaminet.

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Polesitter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Renauer. Auch der Deutsche zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge.

Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet ist es der zweite im ADAC-GT-Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Herberth-Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden.

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das Autoarena-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Platz begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte.

Götz/Pommer bauen Tabellenführung aus

Die Tabellenführer Markus Pommer und Maximilian Götz (HTP-Mercedes) kamen als Vierte ins Ziel und bauten damit ihren Punktevorsprung von sieben auf acht Zähler auf die neuen Gesamtzweiten Renauer/Jaminet aus. Unzufrieden mit ihrem Ergebnis sind hingegen die Fünftplatzierten Indy Dontje und Maximilian Buhk im zweiten HTP-Mercedes. Das Duo war aus der ersten Startreihe gestartet, verlor aber bereits beim Start eine Position und fiel nach den Boxenstopps um zwei weitere Ränge zurück.

Auf Platz sechs führten Ricardo Feller und Christopher Haase (Mücke-Audi) eine Gruppe von gleich sieben Audi R8 LMS an. Rang sieben ging an ihre Teamkollegen Mike David Ortmann und Markus Winkelhock vor Filip Salaquarda und Frank Stippler (ISR). Neunte wurden Jeffrey Schmidt und DTM-Star Jamie Green (Mücke). Den letzten Punkt sammelten Florian Spengler und Dries Vanthoor.

Der Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung ging wie beim Saisonauftakt in Oschersleben an die ADAC-GT-Masters-Neueinsteiger Jan-Erik Slooten und Lucas Luhr (IronForce).

Stimmen der Sieger von Rennen 2 in Zandvoort:

Mathieu Jaminet (Herberth-Porsche): "Das Rennen war perfekt: Pole-Position, schnellste Rennrunde und Sieg - mehr geht nicht. Unser Auto war heute sehr gut, und wir haben keine Fehler gemacht. Wir freuen uns schon auf die nächsten Rennen, aber heute wird erst mal gefeiert."

Robert Renauer (Herberth-Porsche): "Das war ein tolles Happy-End für ein Wochenende, das schwierig begonnen hatte. Ich habe den Jungs am Freitag leider ziemlich viel Arbeit beschert. Im ersten Rennen gingen wir noch leer aus, aber heute haben wir maximal gepunktet. Das Auto war sehr, sehr stark. Mathieu hat mit der Pole-Position den Grundstein für den Sieg gelegt. Wir konnten im Rennen dann unseren Vorsprung verwalten."

© Motorsport-Total.com

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