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Der Lamborghini Huracan GT3 war am Zandvoort-Samstag das bestimmende Auto
Der Lamborghini Huracan GT3 war am Zandvoort-Samstag das bestimmende Auto © ADAC Motorsport
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Perez Companc/Mapelli gewinnen das Samstagsrennen des ADAC-GT-Masters in Zandvoort - Pommer/Götz übernehmen die Tabellenführung

Ezequiel Perez Companc und Marco Mapelli im Grasser-Lamborghini heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC-GT-Masters in Zandvoort. Die Lambo-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen Sheldon van der Linde und Kelvin van der Linde (Landi-Audi) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies durch.

"Ich freue mich sehr über den Sieg", so Polesitter und Sieger Perez Companc. "Das Rennen war sehr schwierig, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen."

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Führung

Das Rennen begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghini) am Argentinier vorbei. Nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracan GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke.

Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Land-Audi die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC-GT-Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc ist es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der "Liga der Supersportwagen" und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp früher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder ist es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

Platz vier ging mit Mike David Ortmann und Markus Winkelhock (Mücke-Audi). Dahinter folgten ihre Markenkollegen Max Hofer und Philip Ellis (Phoenix-Audi). Dank der acht Punkte für den sechsten Platz übernahmen die HTP-Mercedes-Piloten Markus Pommer und Maximilian Götz die Führung in der Gesamtwertung. Die bisherigen Tabellenführer, die Callaway-Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer und Daniel gingen als 17. dagegen leer aus.

Im besten BMW M6 GT3 fuhren Timo Scheider und Mikkel Jensen für das Schnitzer-Team auf Platz sieben. Dahinter zeigten Florian Spengler und Dries Vanthoor im Audi R8 LMS eine starke Aufholjagd und holten von Startplatz 19 kommend mit Rang acht das bisher beste Ergebnis für das in der Saison erstmals im ADAC-GT-Masters antretende Team EFP.

Pirelli-Trophy-Sieger Rolf Ineichen und Christian Engelhart wurden im Grasser-Lamborghini Neunte. Die Top 10 komplettierten die Mücke-Audi-Piloten Ricardo Feller und Christopher Haase, die von Rang 24 ins Rennen gegangen waren.

Stimmen der Sieger

Ezequiel Perez Companc (Grasser-Lamborghini): "Das Rennen war sehr schwierig. Ich hatte einen guten Stint und Marco hat danach den Sieg trotz Druck von hinten souverän ins Ziel gefahren. Die Kollision mit Mirko war unglücklich und sollte zwischen Teamkollegen nicht passieren. Wir werden das intern klären."

Marco Mapelli (Grasser-Lamborghini): "Das Team hat einen tollen Job gemacht und uns ein tolles Auto gegeben. Wir waren bereits im Qualifying sehr schnell und konnten den Speed auch im Rennen halten, auch wenn wir vor allem am Ende auf die Reifen achten mussten. Ich bin sehr happy."

© Motorsport-Total.com

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