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Die privaten LMP1-Rennställe erhalten nochmal mehr Leistung
Die privaten LMP1-Rennställe erhalten nochmal mehr Leistung © LAT
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Noch vor dem Qualifying sorgte eine Änderung an der Equivalance of Technologies für Wirbel - Toyota auf Renndistanz jetzt schlagbar?

Die LMP1-Privatteams bekamen bei den 6 Stunden von Fuji im Vorfeld des Qualifyings noch einmal eine bessere Einstufung in der Equivalence of Technologies (EoT) verordnet: Rebellion Racing, SMP Racing, ByKolles und DragonSpeed erhielten etwas mehr Sprit pro Runde zugestanden, um den Abstand zu Toyota weiter zu verkleinern.

Konkret erhielten die Saugmotor-Fahrzeuge von Rebellion und DragonSpeed 1,5 Megajoule pro Runde mehr Energie zugestanden, die Turbo-Boliden von SMP und ByKolles deren 1,4. Dafür dürfen sie auch minimal mehr nachtanken, um den höheren Verbrauch auszugleichen - 1,1 Kilogramm mehr Benzin für Saug- und 1,0 Kilogramm für Turbomotoren.

Rebellion Racing nutzte die neue Einstufung, um im Qualifying auf weniger als eine Sekunde an Toyota heranzukommen. Im Rennen könnte es damit sogar noch geringer werden. Jenson Button zeigte sich bereits am Freitag zuversichtlich: "Auf eine Runde ist Toyota durch den Hybridboost unschlagbar. Aber im Rennen sehen wir nicht schlecht aus. Wir sind näher dran, wenn auch noch nicht auf einem Niveau mit ihnen." Das war noch vor den jüngsten Anpassungen.

Toyota war erst im Vorfeld des Fuji-Rennens massiv eingebremst worden und musste 26 Kilogramm zuladen. Eine EoT-Änderung mitten im Rennwochenende ist bemerkenswert und signalisiert, dass der Druck von den Privatteams auf FIA und ACO weiter zugenommen hat.

© Motorsport-Total.com

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