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Das Schaulaufen der WEC-Teams beim Prolog wurde um einen Tag vorverlegt
Das Schaulaufen der WEC-Teams beim Prolog wurde um einen Tag vorverlegt © LAT
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Der Prolog für die Langstrecken-WM (WEC) 2019/20 wird nach Protesten der Teams um einen Tag vorgezogen, um nicht in die 24 Stunden von Spa zu fallen

Der Terminkalender der Langstrecken-WM (WEC) 2019/20 wurde leicht verändert. Bei den geplanten Rennen bleibt zwar alles, wie es ist, doch der traditionelle Prolog vor Saisonbeginn wurde nun um einen Tag nach vorne gezogen. So kollidieren die offiziellen Vorsaison-Testfahrten in Barcelona nicht mit dem ersten Trainingstag zum 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps. Genau das hatten verschiedene GT-Teams beim ursprünglichen Termin moniert.

Die WEC-Veranstalter haben darauf reagiert und kurzerhand umgeplant. Der neue Prolog-Termin wurde den Rennställen bereits mitgeteilt: Am 23. und 24. Juli 2019 können sich Fahrer und Teams auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gezielt auf die neue WEC-Saison vorbereiten.

Ein Problem besteht aber weiterhin: Der Prolog wird nur fünf Wochen nach dem WEC-Saisonfinale 2018/19 (Le Mans) ausgetragen und ebenfalls nur fünf Wochen vor dem Saisonauftakt 2019/20 (Silverstone).

Zieht man Transport- und Reisezeit ab, bleibt den Mitarbeitern der Teams zwischen den Saisons nicht viel Zeit für eine Ruhepause oder Urlaub. WEC-Boss Gerard Neveu pocht jedoch auf den Prolog und dessen Bedeutung für die WEC-Vorbereitung aus technischer Sicht.

© Motorsport-Total.com

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