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Fernando Alonso will sich nicht darauf festlegen, ob er in der WEC bleibt
Fernando Alonso will sich nicht darauf festlegen, ob er in der WEC bleibt © LAT
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Fernando Alonso stellt klar, dass ein Verbleib in der Langstrecken-Weltmeisterschaft bei Toyota über die 24 Stunden von Le Mans 2019 hinaus keineswegs sicher ist

Mit seinem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 hat Fernando Alonso einen großen Schritt in Richtung seines großen Ziels, der "Triple Crown" des Motorsports gemacht. Schon kurz nach dem Sieg im ersten Anlauf gab es daher Stimmen, die sich fragten, wie lange der Spanier wohl der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) erhalten bleiben würde, nachdem sein wichtigstes Ziel erreicht ist.

Zunächst schien einiges dafür zu sprechen, dass er mit Toyota weitermachen wird. Bei der Toyota Motorsport GmbH (TMG) äußerte man sich sehr wohlwollend über den ehemaligen Formel-1-Superstar und hofft auf einen Verbleib. Und nach der Absage an die IndyCar-Serie schien es wahrscheinlich, dass Alonso erst einmal in der WEC weitermachen würde, denn ein anderes Beschäftigungsfeld tut sich für sein Fernziel nicht wirklich auf.

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Doch am Rande der 24 Stunden von Daytona, die er für Wayne Taylor Racing auf einem Cadillac DPi-V.R bestreitet, stellt er klar, dass ein Verbleib über Le Mans 2019 hinaus nicht in Stein gemeißelt ist: "Bis Juni bin ich sehr beschäftigt, danach hängt alles davon ab, wie es in der Weltmeisterschaft und beim Indy 500 läuft. Vielleicht wird es in Zukunft andere Herausforderungen geben und wir werden sehen, ob die WEC dann noch Priorität hat oder nicht. Im Moment stehen wir bei 50:50."

Alonso hat noch drei Rennen (1.000 Meilen von Sebring, 6 Stunden von Spa-Francorchamps, 24 Stunden von Le Mans) in der WEC-"Supersaison" mit Toyota vor sich. Zwischen Spa und Le Mans wird er zum zweiten Mal das Indianapolis 500 bestreiten. Seine Worte lassen sich so interpretieren: Gewinnt er gemeinsam mit seinen Teamkollegen Kazuki Nakajima und Sebastien Buemi die Weltmeisterschaft und siegt nicht beim Indy 500, wäre es denkbar, dass er sich künftig auf die IndyCars konzentriert.

Aber noch möchte er nicht über seine Zukunft nachdenken. "Mein Zeitplan ist momentan super eng", so der 37-Jährige. "Natürlich möchte ich die 'Supersaison' so gut wie möglich beenden. Wir führen die Weltmeisterschaft an und Le Mans wird das letzte Rennen sein. Es wäre schön, eine Gelegenheit auf einen weiteren Sieg zu bekommen."

© Motorsport-Total.com

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