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Die Zeit von SMP Racing aus dem ersten Training hat bei Toyota Eindruck hinterlassen
Die Zeit von SMP Racing aus dem ersten Training hat bei Toyota Eindruck hinterlassen © LAT
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SMP Racing schockte im ersten Freien Training mit einer bärenstarken Bestzeit - Selbst die Toyota-Piloten haben Zweifel, da mithalten zu können

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Die Ansage hat gesessen. Egal, ob Toyota im ersten Training schon alles ausgepackt hat oder nicht, 2,5 Sekunden wollen erst einmal eingeholt werden. SMP Racing scheint nach Aufhebung des Benzinlimits pro Runde für LMP1-Privatiers am meisten profitiert zu haben.

Hinzu kommt, dass für den Rest des Wochenendes Regenfälle (wenn nicht gar Schnee) vorausgesagt sind. Sowohl Toyota als auch Rebellion Racing treten mit Low-Downforce-Kits in Spa an, was für Regen alles andere als optimal ist. Obschon Toyota natürlich durch den Allradantrieb im Nassen wieder etwas zurückerhält.

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Was hier schwerer wiegt, wird sich zeigen müssen. Im verregneten zweiten Training hatte zwar Toyota wieder deutlich die Nase vorn, da verunfallte aber der SMP-Dallara #17, ohne eine Zeit markiert zu haben. Informationen von 'Motorsport-Total.com' zufolge sind die Schäden aber nur kosmetischer Natur und der Bolide wird Samstag wieder einsatzfähig sein.

"Wir haben an diesem Wochenende starke Konkurrenz von SMP Racing mit ihrem High-Downforce-Set-up", sagt Toyota-Pilot Mike Conway. Sebastien Buemi aus dem Schwesterfahrzeug formuliert es noch deutlicher: "Ich bin mir nicht sicher, ob wir die Pace haben, so ein Tempo mitgehen zu können."

"Wir sind im Qualifying-Trimm unter perfekten Bedingungen vergangenes Jahr 54er-Zeiten gefahren", so 30-Jährige weiter. "Dann gleich eine 1:56.2 im ersten Training zu sehen ist sehr beeindruckend."

Neue Aero-Teile helfen dem Dallara BR1

Toyota ist also von der Sirotkin-Zeit beeindruckt. "Das war genau unser Plan, deshalb haben wir das ein wenig erwartet", sagt der frühere Williams-Formel-1-Pilot gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben einen Monat lang getestet und haben hier und da ein paar neue Teile am Fahrzeug. Insgesamt wächst jetzt alles zusammen. Die Balance in den Kurven ist besser. Das ist das Resultat, das man erwarten kann, wenn man einen Monat lang hart arbeitet."

Anders als Rebellion und Toyota verzichtet SMP Racing auf einen Shakedown der Low-Downforce-Konfiguration für die 24 Stunden von Le Mans. "Uns geht es mehr darum, die Schwachstellen des Autos mit unserem jetzigen Paket auszuloten", begründet Sirotkin. "Es besser abzustimmen, die Schwächen zu vermeiden und so wenig Probleme wie möglich zu haben."

"Wir haben ein paar neue Aero-Teile am Auto, aber die sind eher dafür gedacht, uns in ein besseres Fenster zu bringen. Sie alleine bringen erst einmal keine weitere Performance. Es sind kleine Teile, aber sie richtig zusammenzusetzen, kann eine große Verbesserung bedeuten."

© Motorsport-Total.com

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