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Toyota meldete sich im zweiten Freien Training mit Doppelbestzeit zurück
Toyota meldete sich im zweiten Freien Training mit Doppelbestzeit zurück © LAT
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Regnerische Bedingungen im zweiten Freien Training spülen Toyota wieder an die Spitze des Klassements - Bedingungen für den Rest des Wochenendes aussagekräftig

Heftiger Regen hat im zweiten Freien Training zu den 6 Stunden von Spa 2019 keine Verbesserungen der Zeiten gegenüber dem Mittagstraining erlaubt. Allerdings sind die Witterungsbedingungen für den Rest des Wochenendes durchaus aussagekräftig, weil auch in Qualifying und Rennen mit teils hefigem Regen (wenn nicht gar Schnee) zu rechnen ist.

Das 90-minütige Training musste zweimal unterbrochen werden: Einmal aufgrund einer zu nassen Strecke ganz am Anfang und kurze Zeit später einmal nach einem Unfall von Stephane Sarrazin im Bereich Paul Frere/Stavelot.

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Auf regennasser Fahrbahn spielten die Toyota TS050 Hybrid den Vorteil ihres Allradantriebs soll und ganz aus und holten sich die ersten beiden Plätze der Sitzung. Fernando Alonso fuhr im Toyota #8 (Alonso/Buemi/Nakajima) in 2:19.483 Minuten die beste Zeit der Sitzung und war 1,382 Sekunden schneller als das Schwesterfahrzeug #7 (Conway/Kobayashi/Lopez).

Nachdem der SMP-Dallara #17 (Sarrazin/Orudschew/Sirotkin), der im ersten Training noch eine dominante Bestzeit geholt hatte, aufgrund des Sarrazin-Unfalls keine Zeit markieren konnte, übernahm das Schwesterfahrzeug #11 (Petrow/Aljoschin/Vandoorne) die Verfolgerrolle. Der Rückstand belief sich aber schon auf 1,946 Sekunden auf die Bestzeit von Alonso.

Dunlop holt auf Michelin auf

Rebellion Racing liegt wie schon im ersten Training ein ganzes Stück hinter SMP Racing zurück - Plätze vier und fünf für die Eidgenossen mit fast 1,5 Sekunden Rückstand auf den Dallara BR1 #11. ByKolles steigerte sich gegenüber dem ersten Training in Relation zur Konkurrenz deutlich; der Enso CLM #4 (Webb/Dillmann/Ruberti) kam bis auf wenige Tausendstelsekunden an den langsameren Rebellion heran.

Die LMP2-Bestzeit sicherte sich der DragonSpeed-Oreca #31 (Gonzalez/Maldonado/Davidson) mit einer Zeit von 2:27.682 Minuten. Damit war DragonSpeed sensationelle 1,6 Sekunden schneller als der beste Verfolger. Wie es scheint, konnte DragonSpeed als einziges LMP2-Team die Michelin-Reifen richtig nutzen.

Denn überraschenderweise landeten drei Dunlop-bereifte Fahrzeuge auf den Plätzen zwei bis vier. Der Racing-Team-Nederland-Dallara #29 (van Eerd/de Vries/van der Garde) und der Alpine #36 (Lapierre/Negrao/Thiriet), die auf Michelin-Gummis rollen, kamen nur auf die Plätze fünf und sechs.

Zweite Bestzeit für Aston Martin

Der Aston Martin #97 (Lynn/Martin) ließ in der GTE Pro die zweite Bestzeit des Tages folgen und behielt damit am Samstag eine weiße Weste. Alex Lynn und Regenspezialist Maxime Martin waren in 2:32.648 Minuten exakt eine Viertelsekunde schneller als der Porsche #91 (Lietz/Bruni).

Während sich hinter dem zweiten Aston Martin der beste Ferrari auf Platz vier im Regen in Szene setzte, hatten Ford und insbesondere BMW große Probleme mit den Witterungsbedingungen. Sie fielen noch teilweise hinter die schnellsten GTE-Am-Fahrzeuge zurück. Hier ging die Bestzeit an den Dempsey-Proton-Porsche #77 (Campbell/Ried/Pera) in 2:34.093 Minuten.

Am Samstag steht um 11:00 Uhr ein weiteres Freies Training auf dem Programm, bevor es um 15 Uhr mit dem Qualifying ein erstes Mal ernst wird.

© Motorsport-Total.com

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