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Der Circuit de Barcelona-Catalunya richtet erstmals den WEC-Prolog aus
Der Circuit de Barcelona-Catalunya richtet erstmals den WEC-Prolog aus © LAT
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30 Autos der Klassen LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am sind für den offiziellen WEC-Vorsaisontest am 23./24. Juli in Barcelona gemeldet

Es ist noch nicht einmal einen Monat her, dass die "Supersaison" 2018/19 der Langstrecken-WM (WEC) mit den 24 Stunden von Le Mans zu Ende gegangen ist. Die neue Saison 2019/20 beginnt am 1. September in Silverstone, wobei man die Renndistanz von sechs auf vier Stunden reduziert hat.

Auch die WEC-Saison 2019/20 wird wieder eine jahresübergreifende sein, die im Juni 2020 mit den 24 Stunden von Le Mans ihren Abschluss findet. Von "Supersaison" spricht man aber nicht mehr, da Le Mans anders als in der Saison 2018/19 nur einmal im Kalender auftaucht .

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Den ersten Fahrbetrieb in Vorbereitung auf die WEC 2019/20 gibt es bereits in zwei Wochen in Form des zweitägigen Vorsaisontests. Dieser seit Jahren als Prolog bekannte Test geht nun erstmals auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in Spanien über die Bühne. Gefahren wird sowohl am Dienstag, den 23. Juli, als auch am Mittwoch, den 24. Juli, für jeweils acht Stunden.

30 Fahrzeuge, verteilt auf die vier Klassen LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am, sind für den WEC-Prolog 2019 gemeldet. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es beim damaligen Prolog in Le Castellet noch 35 Autos gewesen.

In der LMP1 finden sich nach dem Rückzug von SMP nur noch sechs Autos: zwei von Toyota, zwei von Rebellion und zwei von LNT. Letztgenanntes Team von Lawrence Tomlinson, das zuletzt vor zehn Jahren in Le Mans am Start war, setzt auf das neue LMP1-Auto von Ginetta, den G60.

In der LMP2 treffen acht Fahrzeuge aufeinander, wobei Oreca mit deren fünf einmal mehr den Löwenanteil umfasst. Racing Team Nederland, High Class, Jackie Chan DC, Jota und der neue Rennstall Cool Racing aus der Schweiz setzen jeweils einen der bewährten Oreca 07 ein. Die übrigen drei LMP2-Autos sind Ligier, Alpine und Dallara und werden von United Autosports, Signatech und Cetilar (ehemals Villorba Corse) eingesetzt. Genau genommen ist aber auch der Alpine von Signatech ein Oreca, der lediglich unter anderer Bezeichnung fährt.

Die GTE-Pro-Klasse weist nach dem Rückzug von BMW und Ford nur noch fünf Autos für den Prolog auf. Je zwei kommen von Ferrari und Porsche, ein weiteres von Aston Martin. Die zahlenmäßig stärkste Klasse ist weiterhin die GTE-Am. In dieser sind elf Fahrzeuge für den offiziellen Vorsaisontest gemeldet. Auch hier beschränkt es sich auf die drei Marken Aston Martin, Ferrari und Porsche.

Was die Fahrer betrifft, so sind noch längst nicht für alle 30 Autos alle Besetzungen final bestätigt. Dies gilt erst Recht für die am 1. September in Silverstone beginnende neue Rennsaison .

© Motorsport-Total.com

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