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Toyota bestimmte das Tempo, der Abstand ist aber überschaubar
Toyota bestimmte das Tempo, der Abstand ist aber überschaubar © LAT
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Toyota macht das Tempo am ersten Tag des WEC-Prologs in Barcelona - Ferrari und Porsche dicht beisammen - Eine Stunde Unterbrechung wegen Randstein

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Bei Lufttemperaturen von 35 Grad Celsius und Asphaltwerten von jenseits der 50 Grad Celsius ist der erste Tag des Prologs zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2019/20 über die Bühne gegangen. Hitze hin, EoT her: Toyota ist nach wie vor das Maß der Dinge, doch zumindest Rebellion Racing ist nicht allzu weit weg.

Jose-Maria Lopez markierte bereits in der Morgensession die einzige Zeit unter 90 Sekunden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya und fuhr in 1:29.991 Minuten die Tagesbestzeit für den Toyota #7 heraus. Kazuki Nakajima fuhr im Schwesterfahrzeug #8 (Conway/Kobayashi/Lopez/Laurent) die Bestzeit in der Abendsession in 1:30.114 Minuten und sicherte sich so Gesamtrang zwei.

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Die Pace bei den privaten LMP1 machte zunächst Rebellion Racing, doch die LNT-Ginettas zeigten eine vielversprechende Pace. Letztlich war es eine Zeit von 1:31.073 Minuten durch Norman Nato im Rebellion #1 (Nasr/Senna/Menezes/Nato), die die schnellste Runde bei den Privaten bedeutete.

Dennoch ist Ginetta drauf und dran gewesen, den Rebellen diesen Rang abzulaufen: Mathias Beche markierte im LNT-Ginetta #5 (Robertson/Beche/Orudschew/Richelmi) eine Zeit von 1:31.043 Minuten, die ihm aber wegen Track Limits aberkannt wurde.

So kam der Ginetta G60-LT-P1-AER in 1:31.828 Minuten nur auf die gesamtfünfte Position hinter dem Rebellion #3 (Berthon/Senna/Menezes), der nur den Prolog und voraussichtlich die 24 Stunden von Le Mans, nicht aber die restlichen WEC-Läufe bestreiten wird. Der LNT-Ginetta #6 (Simpson/Sarrazin/Smith/Ghiotto) war nur drei Tausendstelsekunden langsamer.

In der LMP2 bestimmte United Autosports mit seinem brandneuen Oreca 07 #22 (Hanson/Albuquerque/di Resta) beide Sessions. Paul di Resta markierte beide Bestzeiten und steigerte sich in der zweiten Session auf 1:33.110 Minuten. Die Plätze dahinter belegten der Signatech-Alpine #36 (Laurent/Negrao/Ragues) in 1:33.407 Minuten und der Jackie-Chan-DC-Oreca #37 (Tung/Aubry/Stevens) die Plätze zwei und drei.

Neuer Porsche 911 RSR auf Anhieb schnell

In der GTE-Pro-Kategorie waren alle Augen auf den brandneuen Porsche 911 RSR gerichtet, der sich gleich stark in Szene setzte: Michael Christensen kam im Porsche #92 (Christensen/Estre) in 1:43.903 Minuten in der zweiten Sitzung dicht an den AF-Corse-Ferrari #71 (Rigon/Molina) heran. Miguel Molina holte in 1:43.814 Minuten die Tagesbestzeit in der Abendsession. Die erste Sitzung hatte noch eine Ferrari-Doppelführung gesehen.

Der zweite Porsche, Fahrzeug #91 (Bruni/Lietz), war in 1:44.082 Minuten ebenfalls nur unwesentlich langsamer, wurde aber wiederum dicht gefolgt vom AF-Corse-Ferrari #51 (Calado/Pier Guidi) in 1:44.155 Minuten. Lediglich der einzige gemeldete Aston Martin mit allen vier Werksfahrern (Sörensen/Thiim/Lynn/Martin) hatte in 1:45.231 Minuten deutlichen Rückstand und war sogar langsamer als die schnellsten GTE-Am-Fahrzeuge.

Hier gab Project 1 die Pace vor: Die nun zwei Porsche 911 RSR der Titelverteidiger lagen in beiden Sessions ganz vorn und waren letztlich nur durch 33 Tausendstelsekunden voneinander getrennt. Matteo Cairoli war in 1:44.843 im Project-1-Porsche #57 (Bergmeister/Perfetti/Cairoli/Heinemeier Hansson) minimal schneller als Jörg Bergmeister im Schwesterfahrzeug #56 mit denselben Fahrern.

Project 1 war es auch, die durch einen Abflug von David Heinemeier Hansson in der ersten Session für eine elfminütige Unterbrechung sorgten. In der zweiten Sitzung war noch längeres Warten angesagt: Ein loser Randstein in Kurve 5 sorgte für eine Unterbrechung von einer Stunde. Aus diesem Grunde wurde die Sitzung um 30 Minuten verlängert.

Am Mittwoch stehen noch einmal zwei vierstündige Sessions auf dem Programm, eine von 10 bis 14 Uhr und eine von 17 bis 21 Uhr.

© Motorsport-Total.com

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