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Rebellion Racing holt die erste Bestzeit der WEC-Saison 2019/20 - Probleme bei Ginetta - Neuer Porsche fällt mit Bestzeit ins Haus

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Die erste Bestzeit der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2019/20 geht an Rebellion Racing. Norman Nato markierte in den Schlussminuten des ersten Freien Trainings zu den 4 Stunden von Silverstone eine Zeit von 1:38.860 Minuten und holte damit die Bestzeit für den Rebellion #1 (Senna/Menezes/Nato).

Damit war er 0,420 Sekunden schneller als der lange führende Sebastien Buemi im Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley) und 0,571 Sekunden schneller als Mike Conway im Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez). Der Rebellion #3 (Berthon/Derani/Duval) hatte drei weitere Zehntelsekunden Rückstand.

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Obwohl die Toyota TS050 Hybrid 54 Kilogramm schwerer unterwegs sind als im vergangenen Jahr, war die Zeit von Buemi trotzdem 0,7 Sekunden schneller als die schnellste Toyota-Zeit im ersten Freien Training 2018.

Das Debüt der beiden Ginetta G60-LT-P1 mit AER-Motor in einer offiziellen WEC-Session fiel durchwachsen aus: Oliver Jarvis brachte den LNT-Ginetta #6 (Simpson/Jarvis/Smith) mit 1,758 Sekunden Rückstand auf die fünfte Position, das Schwesterfahrzeug #5 (Robertson/Hanley/Orudschew) verschwand nach einer Installationsrunde wieder in der Garage und ward nicht mehr gesehen.

Kampfansage von United Autosports

In der LMP2 meldete United Autosports mit dem neu akquirierten Oreca 07 große Ambitionen für die Saison an: Paul di Resta war in der #22 (Hanson/Albuquerque/di Resta) in 1:43.066 Minuten vier Zehntelsekunden schneller als Nicolas Lapierre im Cool-Racing-Oreca #42 (Lapierre/Borga/Coigny).

Dritter wurde Job van Uitert im ebenfalls neuen Racing-Team-Nederland-Oreca #29 (van Eerd/van der Garde/van Uitert). Van Uitert ersetzt an diesem Wochenende Nyck de Vries, der bei der Formel 2 in Spa-Francorchamops fährt.

Als bestes Team mit Goodyear-Reifen kam der Jackie-Chan-DC-Oreca #37 (Tung/Aubry/Stevens) mit 0,887 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit auf die vierte Position.

Porsche fällt mit der Tür ins Haus

Der neue Porsche 911 RSR macht keine Kompromisse und meldet sich gleich einmal mit einer Bestzeit an: Gimmi Bruni zauberte im Porsche #91 (Bruni/Lietz) 1:55.766 Minuten aufs Parkett. Porsche klammerte die Gegner ein, denn die #92 (Christensen/Estre) komplettiert auf Platz sechs das geschrumpfte GTE-Pro-Feld. Rückstand: 0,679 Sekunden.

Das GTE-Pro-Feld nahm die Form eines Burgers an, denn auch die beiden Ferrari bilden auf den Plätzen zwei und fünf eine Klammer. Das Fleischstück in der Mitte waren die beiden Aston Martin. Hervorzuheben ist, dass Bruni den zweitschnellsten James Calado bereits um 0,303 Sekunden distanzierte. Die restlichen fünf Fahrzeuge lagen innerhalb von 0,376 Sekunden.

In der GTE Am gaben die beiden Aston Martin das Tempo vor. Es ist der erste Einsatz der neuen Generation des Vantage in der Amateurkategorie. Jonny Adam umrundete im TF-Sport-Aston-Martin #90 (Yoluc/Eastwood/Adam) den Silverstone Circuit in 1:56.611 Minuten und war damit beachtliche 0,579 Sekunden schneller als Darren Turner im Aston Martin #98 (Dalla Lana/Turner/Gunn).

Das Training begann aufgrund eines Zwischenfalls im ELMS-Training mit leichter Verspätung. Die zweite ist auf 17:30 Uhr MESZ angesetzt. Ob sie pünktlich startet, ist aber noch nicht klar.

© Motorsport-Total.com

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