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Laut Aston-Martin-Racing-Geschäftsführer John Gaw steht der Einstieg in die amerikanische IMSA-Serie für den Hersteller nicht mehr an erster Stelle

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Laut Aston-Martin-Racing-Geschäftsführer John Gaw steht der Einstieg in die amerikanische IMSA-Serie für den Hersteller nicht mehr an erster Stelle Eigentlich hatte sich Aston Martin auf einen möglichen Einstieg in die amerikanische IMSA-Serie vorbereitet. Dieses Ziel sei jetzt in der Prioritätenliste weiter nach unten gerückt, wie Aston-Martin-Racing-Geschäftsführer John Gaw verrät.

Nach dem Start des Vantage GTE in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Spa, hatte die Marke auch die IMSA-Serie als Ziel ausgesprochen. Dieser Plan scheint jetzt aber erst einmal auf Eis gelegt worden zu sein.

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Deshalb scheint es aktuell eher unwahrscheinlich, dass ein Aston Martin Vantage im Jahr 2020 in einer US-Serie als Vollzeit-Einschreibung genannt werden wird.

Kosten zu hoch

Jedoch erklärt Gaw gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass einige Kunden Interesse hätten, die Autos in der GT-Klasse der IMSA-Serie einzusetzen. Es fahren dort aber viele "Pseudo-Werksteams" mit, weshalb ein Start eines reinen Kundenteams sehr schwierig ist.

Die größte Hürde ist das nötige Budget in der GTD-Klasse, das auf 2,3 Million bis 4,5 Millionen Euro pro Auto geschätzt wird - je nach Unterstützung des Herstellers.

"Ich hatte großes Interesse an der GTD-Klasse, aber dort investieren die Hersteller zu viel Geld hinein", so Gaw. "Die Zahlen sind einfach verrückt. Die Leute bekommen kostenfrei Autos, Mechaniker und technische Hilfe. Es werden Millionen ausgegeben und solch ein Budget haben wir nicht."

Hypercar hat Vorrang

"Wir haben mit vielen Leuten gesprochen, aber wenn sie etwas kostenfrei von wen anders bekommen dann ... Es wäre für uns billiger, einfach ein Werksteam an den Start zu bringen", stellt Gaw klar.

Das anstehende Hypercar-Engagement in der WEC hat laut Gaw auch dazu beigetragen, dass dem IMSA-Plan weniger Priorität zukommt. Aston-Martin-Fahrer Paul Dalla Lana soll aber im kommenden Jahr wieder an den 24h von Daytona teilnehmen. Es ist aber noch nicht sicher, ob er in einem Ferrari oder Aston Martin sitzen wird.

© Motorsport-Total.com

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