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Bruno Senna hat dank seines Triumphes mit Rebellion Racing bei den 4 Stunden von Schanghai 2019 in jeder Klasse der WEC gewonnen

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Diesen Rekord dürfte er eine Zeitlang für sich alleine haben: Bruno Senna ist als erstem Fahrer der Geschichte der "Grand Slam" in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gelungen. Der Brasilianer hat in jeder der vier Klassen nun mindestens einen Sieg geholt.

In der Saison 2013 hat der Neffe von Ayrton Senna sowohl in der GTE Pro (Silverstone, Austin) als auch der GTE Am (Fuji) für Aston Martin Racing gewonnen. 2016 gelangen ihm zwei Siege für RGR Sport by Morand auf einem Nissan JS P2. Im Jahr darauf folgten vier weitere mit Rebellion Racing beim Abstecher der Schweizer in die LMP2.

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Mit dem LMP1-Sieg in Schanghai hat er nun das Kunststück fertiggebracht, jede Klasse mindestens einmal zu gewinnen. An der Seite von Norman Nato und Gustavo Menezes gelang es ihm, Toyota zu besiegen.

Er selbst nimmt den einsamen Rekord mit Humor. "Heißt das jetzt, dass ich schon zu lange in der WEC bin?", lacht er darauf angesprochen. Er fuhr bei den 4 Stunden von Schanghai 2019 den Schlussstint und überrundete sogar den langsameren Toyota.

"Ihr könnt uns glauben, dass wir alles gegeben und alles aus dem Auto herausgeholt haben", so der 36-Jährige zu seinem Rennen. "Es ist interessant zu hören, dass so viele Fahrer gesagt haben, sie hätten Reifen geschont. Wir können uns das gar nicht leisten. Wir müssen immer attackieren, um die Reifen im Arbeitsfenster zu halten."

"Wir standen also ziemlich unter Druck und sind wie besessen gefahren, um die Reifen im Fenster zu halten. Jedes Mal, wenn ich einen GT überholen musste, hat es uns mächtig Performance gekostet." Es war also ein Arbeitssieg, "aber es hat auch Spaß gemacht. Am Ende sind wir beinahe Rallye gefahren. Alles ist sich für uns ausgegangen. Ich bin glücklich."

© Motorsport-Total.com

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