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Ogier zieht mit Colin McRae gleich: "Das bedeutet mir viel"

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Ogier zieht mit Colin McRae gleich: "Das bedeutet mir viel"

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Ogier zieht mit Colin McRae gleich: "Das bedeutet mir viel"

Mit seinem 25. WRC-Sieg zieht Sebastien Ogier mit Colin McRae gleich - Freude am Duell mit Loeb, aber weitere Kritik an der Startreihenfolge
Sebastien Ogier und Julien Ingrassia waren auch in Monte Carlo die Nummer eins
© xpbimages.com

Die WRC-Saison 2015 begann für Weltmeister Sebastien Ogier (Volkswagen) so, wie die vergangene aufgehört hatte: Mit einem Sieg. Der Triumph bei der Rallye Monte Carlo war für Ogier ein Jubiläum. Zum 25. Mal stand er in der WRC auf der obersten Stufe des Siegertreppchens und zog damit mit Rallye-Legende Colin McRae gleich. Bei der Pressekonferenz nach der Rallye spricht Ogier darüber, was ihm das bedeutet.

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Außerdem äußert er sich ausführlich zum Duell mit Rückkehrer Sebastien Loeb (Citroen). Die starke Vorstellung seines Landsmannes verwunderte Ogier nicht, er selbst hatte sie vor der Rallye prognostiziert. Der Volkswagen-Pilot erneute zudem seine Kritik an der neuen Startreihenfolge in dieser Saison, die seiner Meinung nach direkte Duelle der besten Piloten verhindere.

Frage: "Sebastien, Glückwunsch zu Sieg Nummer 25. Die bist nun bei der Anzahl der Siege mit Colin McRae gleichgezogen. Die 'Monte' ist immer eine Herausforderung, aber wie schwierig war es diesmal?"Sebastien Ogier: "Es war besonders, aus vielerlei Gründen. Bei den Siegen mit Colin McRae gleichzuziehen, bedeutet mir eine Menge. Er ist für viele Rallye-Fahrer ein Idol und auch für viele Kinder, die immer noch auf der PlayStation spielen."

"Es bedeutet mir außerdem sehr viel, das Jahr mit einem Sieg zu starten, das gefällt mir am besten. Das vergangene Jahr endete mit einem Sieg, die neue Saison beginnt mit einem weiteren Sieg, das ist einfach perfekt! Es war eine sehr schwierige Rallye und eine gewaltige Herausforderung, aber deshalb ist die Befriedigung umso größer."

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Frage: "War es die schwierigste 'Monte', die du je gefahren bist?"Ogier: "In den vergangenen Jahren gab es einige 'Montes', die recht schwierig waren. Ich erinnere mich an 2006, oder 2007 und 2008, als ich zuschaute und es mehr wie eine Asphalt-Rallye war. Seit ich im Jahr 2009 teilnehme, war diese Rallye eigentlich immer schwierig. Aber genau das liebt jeder. Im Auto weiß man manchmal erst, wie es ist, wenn man gefahren ist. Als wir mit Slick-Reifen auf Schnee fahren mussten, war es aber noch härter. Es ist auf jeden Fall eine der schwierigsten Rallyes und alles andere als einfach."

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Frage: "Du hast dir zu Beginn einen großartigen Kampf mit Loeb geliefert und noch vor seinem Ausfall die Führung übernommen. Warst du von seinem Tempo bei der Rückkehr zur Rallye überrascht?"Ogier: "Erinnerst du dich, was ich vor der Rallye gesagt habe? Ich sagte, dass ich mir sicher bin, dass Loeb auf dem Punkt da sein wird, und genau das war der Fall. Das heißt aber nicht, dass das normal ist. Das ist nicht normal, aber er ist Loeb! Er ist auf Anhieb beeindruckend in die Rallye gestartet, und wir mussten reagieren. Wie haben mit einem ruhigen Rhythmus begonnen, verloren aber gleich eine Menge. Da waren die Bedingungen nicht so gut, aber wir waren clever und haben gewartet, bis sie besser wurden."

"Ich bedauere nur, dass wir aufgrund der unterschiedlichen Startpositionen nicht direkt gegeneinander kämpfen konnten. Genau das habe ich im vergangenen Jahr gesagt, und deshalb werde ich weiter gegen diese Regeln kämpfen. Das war schon das erste Beispiel dafür, wie dadurch enge Zweikämpfe unter den Fahrern verhindert werden. Das wird auch mit meinen Teamkollegen der Fall sein und ist schade, denn es gibt so viele tolle Kämpfe. Es gibt einige Lösungen, um das zu verbessern, aber das ist nur ein Randthema, über das ich nicht mehr allzu viel reden will."

"Es war dennoch schön, dass er hier war. Wenn er hier ist, weiß man, dass man alles geben muss. Das war recht aufregend. Vor der Rallye habe ich gesagt, dass man die anderen Fahrer nicht vergessen soll. Letztlich waren Seb und ich aber ein bisschen schneller und haben allen anderen Zeit abgenommen. Er hat dann einen kleinen Fehler gemacht, was mein Rennen verändert hat. Ich musste das Rennen verwalten, was noch schwieriger war, mir aber nichts ausmacht. Ohne die Zwischenzeiten ist das noch schwieriger. Am Samstag hatte ich den falschen Rhythmus, aber das ist Teil des Lernprozesses und wird in dieser Saison noch öfter vorkommen."

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