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Auch nach 2016: Citroen will in der Rallyeszene weiter für Spekakel sorgen
Auch nach 2016: Citroen will in der Rallyeszene weiter für Spekakel sorgen © xpbimages.com
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Die Franzosen legen mit ihrem werksseitigen Engagement 2016 eine Pause ein, um im Jahr darauf mit einem neuen Renner anzugreifen - WTCC-Know-how wird genutzt

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Citroen wird der Rallye-WM (WRC) über die Saison 2016 hinaus treu bleiben. Das bestätigten die Franzosen im Rahmen der Bekanntgabe ihres Rückzugs aus der Tourenwagen-WM (WTCC), die Bedingung für ein weiteres Engagement in der Beletage des Offroad-Geschäfts war. Allerdings wird Citroen sein werksseitige Teilnahme zunächst zurückstellen, um sich im kommenden Jahr voll auf die Entwicklung eines neuen Fahrzeugs zu konzentrieren, das den aktuellen DS3 WRC ablösen soll.

Markenchefin Linda Jackson sagt über die Entscheidung: "Der Rallyesport ist ein faszinierender, der Leistung, Zuverlässigkeit und die Stabilität der Autos und der Piloten auf die Probe stellt. Die Serie legt wieder zu, was gestiegene TV-Präsenz und die Rückkehr nach China2016 unter Beweis stellen." Um welches Modell es sich bei dem neuen Rallyegeschoss, das gemäß des novellierten FIA-Reglements entwickelt wird, handelt, ist nicht bekannt. Citroen lanciert eine Kampfansage.

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Die zum PSA-Konzern gehörende Marke schielt auf Volkswagen, wenn in einer Pressemitteilung davon die Rede ist, dass der Umbruch die Gelegenheit sein soll, "mit den Rivalen auf Augenhöhe" zu konkurrieren. Teamchef Yves Matton unterstreicht: "Wir sind extrem motiviert, wenn es um die neue Herausforderung geht. Uns gefällt die Freiheit, Autos spektakulärer zu gestalten, aber auch die Chance, Entwicklungsarbeit des Motors im C-Elysee WTCC neu nutzen zu können," so der Belgier.

Warum Citroen 2016 nicht als Werksteam antreten wird, erklärt Matton so: "Wir haben es im Blick, unsere finanziellen Mittel effizient zu nutzen und werden alle Mühen daran setzen, unser neues WRC-Auto zu entwickeln. Trotzdem behalten wir die WM im Auge, sowohl mit der Organisation der Junior-WRC als auch mit dem WRC2-Programm für Quentin Gilbert (WRC-Junior-Champion; Anm. d. Red.)", schildert Matton. Sebastien Loeb soll sich im Zuge der Neustrukturierung voll auf seine Teilnahme an der Rallye Dakar in Diensten der Schwestermarke Peugeot konzentrieren.

© Motorsport-Total.com

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