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Citroen war beim Rallye-Spektakel in Schweden nur eine Randnotiz
Citroen war beim Rallye-Spektakel in Schweden nur eine Randnotiz © xpbimages.com
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Citroen muss sich bei der Rallye Schweden mit Rang fünf begnügen, doch seinen jungen Piloten räumt man nach Fehlern Lernzeit ein

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Citroen hat bei der Rallye Schweden eine Enttäuschung hinnehmen müssen und für den Ausgang des Events keine Rolle gespielt. Craig Breen war als Fünfter bester Pilot mit dem C3 WRC, hatte dabei aber fast drei Minuten Rückstand auf Sieger Jari-Matti Latvala. Stephane Lefebvre beendete ein solides Wochenende auf dem achten Rang, für Kris Meeke gab es nach seinem Unfall zumindest etwas Zählbares in der Powerstage.

Teamchef Yves Matton versucht, die positiven Seiten aus Schweden zu ziehen: "Die gute Arbeit unserer jungen Fahrer ist das, was wir aus Schweden mitnehmen müssen", sagt der Franzose und unterstreicht, dass diese für ihre geringe Erfahrung die Erwartungen von Citroen erfüllt hätten. "Obwohl sie kleinere Fehler gemacht haben, hat es sie nicht davon abgehalten, am Ende ein gutes Resultat mitzunehmen", so Matton.

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Für Breen ging es auf Rang fünf liegend am letzten Tag noch darum, den Platz ins Ziel zu retten. Der Ire legte eine Mischung aus Angriff und Vorsicht an den Tag und konnte das Ziel umsetzen. "Ich freue mich, dass ich es ins Ziel geschafft habe und meine ersten Punkte für ein Werksteam einfahren konnte", sagt er im Nachgang. "Es war ein cooles Wochenende, auch wenn wir nicht immer zufrieden mit der Performance waren. Aber der C3 WRC hat eine Menge Potenzial."

Kris Meeke reist enttäuscht aus Schweden ab. Durch einen Fahrfehler auf der 14. Wertungsprüfung warf er am Samstag ein gutes Resultat weg. Nach Monte Carlo und dem Vortest in Schweden war es bereits der dritte Unfall in dieser Saison - am Ende gab es Rang zwölf. "Wir sind nicht dort ins Ziel gekommen, wo wir wollten", seufzt er. "Es ist schwierig für mich, Selbstvertrauen aufzubauen, nachdem ich zwei schwierige Rallyes hatte, aber ich werde nicht aufgeben."

"Wir haben nun eine Menge Arbeit vor uns und müssen all die Informationen analysieren, die wir gesammelt haben", so Meeke weiter, der zumindest etwas Zuversicht daraus zieht, dass es nach zwei Winterevents nun auf Schotter geht. Teamchef Matton gibt sich kämpferisch: "Wir wissen, was wir tun müssen, um uns zu verbessern und konkurrenzfähig zu sein. Wir werden nun in Vorbereitung auf die kommenden Events noch härter arbeiten."

© Motorsport-Total.com

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