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Jari-Matti Latvala ist mit dem Toyota Yaris absolut konkurrenzfähig
Jari-Matti Latvala ist mit dem Toyota Yaris absolut konkurrenzfähig © xpbimages.com
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Schweden-Sensationssieger Jari-Matti Latvala erklärt, wie er Toyota in nur zwei Wochen siegfähig machte und welche Rolle seine Erfahrung mit dem Polo spielte

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Glaubt man Jari-Matti Latvala, dann hat der Finne in den wenigen Tagen vor dem Saisonstart den entscheidenden Input zum sensationellen Schweden-Sieg gegeben. Es war der erste Triumph für Toyota in der Rallye-WM seit China 1999 - und das gleich bei der Rallye nach dem WM-Comeback in Monte Carlo. "Wäre ich zwei Wochen später zum Team gestoßen, dann hätte ich nicht gewonnen", glaubt der Finne, der nach dem Volkswagen-Aus in der ersten Dezember-Woche bei Toyota unterkam.

Zwei Wochen danach stand die Homologation des Yaris an, also brachte sich der Routinier beim Team von Landsmann Tommi Mäkkinen rasch ein. "Wir mussten noch einige Homologationsdetails aussortieren, aber ich hatte nur 14 Tage Zeit, um meinen Input zu geben", erzählt er. "Ich arbeitete also an der Getriebeübersetzung und am Setup des Differenzials. Das waren die Schlüsselteile bei der Verbesserung des Autos. Und wir haben es rechtzeitig geschafft."

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Sein Know-how aus den Jahren beim dominanten Volkswagen kam da nicht gerade ungelegen, wie er zugibt. "Ich habe bei den ersten Tests gespürt, dass es viel Potenzial gibt, aber das Basissetup war noch nicht dort, wo ich es gerne gehabt hätte. Auch die Einstellungen waren nicht ganz richtig", schildert er seine Ersterfahrungen mit dem neuen Boliden. "Dann habe ich versucht, meine Erfahrungen vom Polo einzubringen, um das Auto weiterzuentwickeln."

Dabei war auch die neue Mannschaft von Toyota eine große Holfe. "Die Jungs haben sehr rasch reagiert und exzellente Arbeit geleistet", erzählt der der 31-jährige WM-Leader aus dem hohen Norden.

© Motorsport-Total.com

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