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Die WRC wird noch mindestens fünf Jahre lang nur mit Verbrennungsmotoren fahren
Die WRC wird noch mindestens fünf Jahre lang nur mit Verbrennungsmotoren fahren © xpbimages.com
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Die Rallye-Weltmeisterschaft erteilt Elektro- oder Hybridantrieben mittelfristig eine Absage: In den nächsten fünf Jahren wird es keinen Schritt in diese Richtung geben

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In der Formel 1 und der LMP1-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft gehören Hybridantriebe seit einigen Jahren zum gewohnten Bild, in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) bisher noch nicht. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. FIA-Rallyedirektor Jarmo Mahonen erteilt der Einführung von Elektro- oder Hybridmotoren im Rallyesport mittelfristig eine Absage.

"Momentan brauchen wird vor allem Stabilität, daher wird es in den nächsten fünf Jahren keine elektrischen Autos geben", stellt Mahonen gegenüber 'Autosport' klar. Auch etwaigem Drängen der Hersteller will der Finne in dieser Frage vorerst nicht nachgeben. "Die großen Unternehmen haben ihre Strategien, aber wir müssen sehen, wie diese zu uns passen", sagt er.

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Es ist ein offenes Geheimnis, dass vor allem Toyota mit dem Einsatz von Hybridtechnik im Rallyesport liebäugelt. Die Japaner sind Vorreiter auf diesem Gebiet, und ein erfolgreicher Einsatz eines Hybridmotors im Rallyesport ließe sich hervorragend vermarkten. Allerdings wären vorher noch einige technische Fragen zu klären, denn im Rallyesport wären Hybridantriebe anderen Belastungen als auf der Rundstrecke ausgesetzt.

Außerdem stellt sich die Frage, wie sinnvoll der Einsatz von Hybridsystemen bei Wertungsprüfungen der Rallye-WM wäre. Gerade auf losem Untergrund würde zusätzliche Leistung beim Beschleunigen kaum einen Vorteil bringen, und auch eine Energierückgewinnung beim Bremsen wäre auf Schotter nur eingeschränkt möglich. Die Verwendung reiner Elektroantriebe, wie sie im Rallycross bereits getestet wurde, scheidet auf Grund der großen Distanzen, die die Fahrzeuge bei den WM-Rallyes zurücklegen müssen, derzeit noch völlig aus.

"Im Rallyesport ist es mit am schwierigsten, Elektro- oder Hybridantriebe einzusetzen", stellt Rallyedirektor Mahonen fest. "Eine Möglichkeit wäre, auf den Verbindungsetappen Elektrizität und auf den Wertungsprüfungen den Motor zu nutzen."

© Motorsport-Total.com

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