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WRC und kenianische Regierung arbeiten an einem Comeback der Safari-Rallye
WRC und kenianische Regierung arbeiten an einem Comeback der Safari-Rallye © LAT
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Die traditionsreiche Safari-Rallye soll 2020 wieder Teil der Rallye-WM werden: Dafür stellt die kenianische Regierung zwei Millionen Euro zur Verfügung

Die Hoffnungen auf ein Comeback der Safari-Rallye in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) haben Rückenwind erhalten. Die kenianische Regierung stellt umgerechnet gut zwei Millionen Euro zur Verfügung, um die WRC bis zum Jahr 2020 ins Land zurückzuholen. Präsident Uhuru Kenyatta sicherte den Organisatoren seine Unterstützung zu, auch aus dem Nachbarland Uganda gab es positive Signale.

"Die Tatsache, dass die Safari-Rallye 2018 als kontinentale Rallye von der FIA sanktioniert wird, weckt bei uns die Hoffnung, dass wir bis 2020 den vollen WRC-Stauts bekommen", sagt Hassan Wario, der für Sport zuständige Staatssekretär der kenianischen Regierung.

WRC-Promoter Oliver Ciesla hatte den Kenianern schon im vergangenen Jahr Hoffnungen auf eine Rückkehr der WRC gemacht. "Die Safari hat eine lange und stolze Tradition in der Geschichte der Rallye-WM und einen festen Platz im Herzen der kenianischen Bevölkerung", hatte er gesagt.

"Wir wollen in naher Zukunft einen WRC-Lauf auf dem afrikanische Kontinent austragen und arbeiten eng mit der Regierung und dem Automobil-Verband zusammen, um die Safari-Rallye zurück in den WRC-Kalender zu bringen", so Ciesla weiter.

Die Safari-Rallye war zuletzt im Jahr 2002 im WRC-Kalender vertreten und wurde seitdem als nationale Rallye ausgetragen.

© Motorsport-Total.com

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