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Ott Tänak führt in Argentinien trotz eines frühen Ausrutschers
Ott Tänak führt in Argentinien trotz eines frühen Ausrutschers © LAT
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Toyota-Pilot Ott Tänak liegt nach fünf WPs der Rallye Argentinien 2018 trotz eines Ausrutschers knapp in Front - Teamkollege Jari-Matti Latvala mir frühem Feierabend

In Form der Rallye Argentinien steht an diesem Wochenende die fünfte von 13 Stationen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auf dem Programm. Nachdem die Superspecial "Villa Carlos Paz" am Donnerstagabend von Thierry Neuville (Hyundai) gewonnen wurde, sind inzwischen fünf der insgesamt 18 Wertungsprüfungen der südamerikanischen Schotterrallye absolviert.

An der Spitze des Klassements liegt nach gut der Hälfte der Freitagsetappe Ott Tänak. Mit seinem Toyota Yaris WRC hat der Este nach zwei Prüfungsbestzeiten einen knappen Vorsprung von 0,8 Sekunden auf Andreas Mikkelsen, der mit seinem Hyundai i20 WRC Coupé zwar bislang keine Bestzeit erzielt hat, aber konstant vorn dabei ist. Kris Meeke (Citroen) rangiert mit 3,1 Sekunden Rückstand auf Spitzenreiter Tänak an dritter Stelle.

Führung für Tänak trotz Ausrutschers

Die Führung für Tänak kommt durchaus überraschend. Auf der ersten Prüfung des Tages (WP2) hatte er einen Stein erwischt und sich damit die Lenkung seines Yaris WRC leicht beschädigt. Ungeachtet dessen fuhr der Este auf den beiden folgenden Prüfungen (WP3 und WP4) jeweils Bestzeit. Auf WP5 übernahm er schließlich die Führung von Mikkelsen, während sich Dani Sordo (Hyundai) dei Bestzeit holte.

WRC-Tabellenführer Sebastien Ogier muss mit seinem Ford Fiesta WRC einmal mehr den Straßenfeger spielen, sprich am Freitag jeweils als Erster auf die Schotterpisten gehen. Trotz dieses Nachteils liegt Ogier aktuell an vierter Stelle im Klassement. Sein Rückstand auf Spitzenreiter Tänak beträgt gerade mal 4,5 Sekunden. Neuville, der Ogier in der WRC-Gesamtwertung derzeit am dichtesten auf den Fersen ist, rangiert mit 9,4 Sekunden Rückstand auf die Spitze an sechster Stelle hinter Hyundai-Teamkollege Sordo.

Pech hingegen für Jari-Matti Latvala: Der finnische Toyota-Pilot hatte am Donnerstag die Shakedown-Bestzeit erzielt, in der Rallye selbst aber schon auf WP3 arge Probleme. Auf der mit 33,5 Kilometern längsten Prüfung des Vormittags erwischte Latvala einen Stein und beschädigte sich dabei die Radaufhängung seines Yaris WRC so stark, dass der Tag frühzeitig gelaufen war.

© Motorsport-Total.com

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