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Kalle Rovanperä flog in Argentinien wild von der Strecke
Kalle Rovanperä flog in Argentinien wild von der Strecke © McKlein/LAT
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Nach einem heftigen Unfall bei der Rallye Argentinien musste Skoda-Youngster Kalle Ronvanperä im Krankenhaus behandelt werden: Überschlag bei Tempo 160

Die Rallye Argentinien endete für Skoda-Werksfahrer Kalle Rovanperäa nach einer vielversprechenden Vorstellung im Krankenhaus. Der 17-jährige Finne war am Sonntag bei der vorletzten Wertungsprüfung heftig abgeflogen. Bei mehr als 160 km/h hatte er mit seinem Fabia R5 in einer schnellen Linkskurve eine Mauer am Ausgang berührt.

Daraufhin hatte sich das Fahrzeug mehrfach überschlagen und flog über einen Zaun auf ein Gelände, das als Parkplatz genutzt werde. Dort traf der Fabia einige Autos, die dabei teils schwer beschädigt wurden.

Nach dem Unfall klagte der Sohn des WRC-Laufsiegers Harri Rovanperä über Schwindel und wurde deshalb zur Untersuchung in ein Krankenhaus in Cordoba gebracht, das er aber am Sonntagabend wieder verlassen konnte. "Das war ein heftiger Abflug", sagt Rovanperä im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Es war mein Fehler, in diesem Abschnitt habe ich bei der Recce einen Fehler gemacht."

Durch den Unfall verpasste das Rallye-Talent einen greifbaren Klassensieg in der WRC2-Wertung, die er bis dahin angeführt hatte. "Das war ein wirklich schlechtes Ende einer Rallye, die bis dahin sehr gut für mich war", sagt er. "Ich wollte die WRC2 hier auf jeden Fall gewinnen."

Seinen Humor hat der 17-Jährige nach dem heftigsten Abflug seiner noch jungen Karriere allerdings nicht verloren. Angesprochen auf die geparkten Autos, die er bei seinem Unfall ramponiert hat, sagt er: "Das war vielleicht nicht der beste Platz um sie abzustellen. Es war auf jeden Fall kein schöner Platz für die Landung."

© Motorsport-Total.com

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