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FIA World Rally Championship Spain - Day Three
Sebastien Loeb gewann die Rallye Monte Carlo © Getty Images
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Bei der Rallye Katalonien setzt Sebastien Loeb in Sachen Reifenwahl alles auf eine Karte und geht volles Risiko. Am Ende wird der Franzose für seinen Mut belohnt.

Dank eines glücklichen Händchens im Reifenpoker hat Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb für Citroen die Rallye Katalonien gewonnen. Als einziger Starter ließ der siebenmalige Champion vor der 15. von 18 Wertungsprüfungen am Sonntag die härteste Reifenmischung aufziehen und übernahm damit bei trockener Strecke die Führung.

Im Ziel lag Loeb zwei Sekunden vor seinem Landsmann, dem amtierenden Weltmeister Sebastien Ogier im Ford Fiesta.

Mit dem Ausgang der WM, die Mitte November beim letzten Lauf in Australien entschieden wird, hat Loeb nichts zu tun. Er ist in dieser Saison lediglich als Gaststarter in der WM unterwegs, Katalonien war erst sein dritter Einsatz. Insgesamt war es für Loeb der 79. Sieg bei einem WM-Lauf.

Nach der Saison 2012 hatte der heute 44-Jährige sich zunächst aus der Rallye-WM verabschiedet, um sich in einigen anderen Motorsport-Serien auszuprobieren.

Ogier bleibt im Gesamtklassement vorn

Die besten Karten im Kampf um den Titel hat erneut Ogier, der mit drei Punkten Vorsprung auf den in Katalonien viertplatzierten Belgier Thierry Neuville (Hyundai) ins Finale geht. Mit 23 Punkten Rückstand auf Ogier ist der Este Ott Tänak (Toyota) Dritter im Gesamtklassement.

Tänak, 2017 und 2018 unter anderem Gewinner der ADAC Rallye Deutschland, belegte in Katalonien nach einem Reifenschaden nur den sechsten Platz.

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