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Beachvolleyball-EM: Aus für Ehlers/Wickler im Viertelfinale

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Beachvolleyball-EM: Aus für Ehlers/Wickler im Viertelfinale

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„Klatsche“ für Beachvolleyballer

„Klatsche“ für Beachvolleyballer

Bittere Bilanz für die deutschen Beachvolleyballer bei der Heim-EM: Als letztes Team scheiden Nils Ehlers und Clemens Wickler im Viertelfinale aus.
Nils Ehlers (l.) und Clemens Wickler scheitern im Viertelfinale mit 0:2
Nils Ehlers (l.) und Clemens Wickler scheitern im Viertelfinale mit 0:2
© Matthias Balk/Munich2022
SID
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von SID

Die deutschen Beachvolleyballer gehen bei der Heim-EM in München leer aus: Nils Ehlers und Clemens Wickler (Hamburg) scheiterten am Samstag als letzte Medaillenhoffnung im Viertelfinale mit 0:2 (15:21, 14:21) an den Titelverteidigern Anders Mol/Christian Sorum. Die norwegischen Olympiasieger kamen mit dem Einzug in das Halbfinale ihrem fünften EM-Titel in Folge ein Stück näher. (SERVICE: Der Medaillenspiegel der European Championships)

„Wir sind enttäuscht“, sagte Wickler nach der Partie: „Wir haben es nicht geschafft, das zu spielen, was wir uns vorgenommen haben. Gegen die Norweger braucht man eine sehr gute Leistung, um sie zu schlagen. Heute haben wir eine Klatsche bekommen.“

Ehlers/Wickler taten sich zu Beginn schwer gegen die Weltmeister, die nur selten Schwächen zeigten. Hinzu kamen eigene Fehler im Aufschlag. Auch wenn das deutsche Duo im zweiten Satz zwischenzeitig heranrückte, agierten die Norweger meist souverän. Mol/Sorum treffen im Halbfinale am Sonntag auf die Schweden David Ahman und Jonatan Hellvig.

Die bislang letzte deutsche EM-Medaille eines Männer-Teams hatten Julius Brink und Jonas Reckermann vor zehn Jahren gewonnen. 2012, im Jahr ihres Olympiasieges, hatte das Duo auch bei der Europameisterschaft Gold geholt.

In München waren für den Deutschen Volleyball-Verband (DVV) neun Duos an den Start gegangen. Als beste deutsche Frauen-Teams hatten Karla Borger und Julia Sude (Düsseldorf) sowie Chantal Laboureur und Sarah Schulz (Stuttgart/Düsseldorf) am Freitag das Halbfinale verpasst. Die WM-Dritten Svenja Müller und Cinja Tillmann (Hamburg/Düsseldorf) waren bereits in der Zwischenrunde gescheitert.