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Eishockey: Nach DEB-Aus - Söderholm sorgt für Zuschaueransturm in der Schweiz

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Eishockey: Nach DEB-Aus - Söderholm sorgt für Zuschaueransturm in der Schweiz

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Söderholm sorgt für Zuschaueransturm

Söderholm sorgt für Zuschaueransturm

Beim ersten Spiel an der Seitenlinie des SC Bern verliert Toni Söderholm zwar mit seinem Team, der ehemalige DEB-Coach sorgt allerdings für ungeahntes Zuschauerinteresse.
Jetzt ist es fix: Toni Söderholm wirft überraschend nach vier Jahren als Eishockey-Bundestrainer hin und wechselt zum Schweizer Spitzenklub SC Bern.

Toni Söderholm ist der neue Trainer des SC Bern – und sorgte bei seinem ersten Heimspiel für einen regelrechten Zuschaueransturm.

Kaum kam der ehemalige deutsche Bundestrainer und einstige Bern-Verteidiger an die Seitenlinie, war die Arena restlos ausverkauft - zum ersten Mal seit 34 (!) Monaten.

17.031 Eishockey-Liebhaber feuerten die Spieler an, sodass selbst die 1:3-Niederlage in Vergessenheit gerät.

Schließ war seitdem Start der Pandemie die PostFinance-Arena nicht mehr ausverkauft. Beim letzten Heimspiel des vormaligen Trainers Lundskog waren vergleichsweise maue 14.411 Zuschauer vor Ort gewesen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zum Eishockey)

Ex-DEB-Coach: „Taktisch gute Spieler“

Zwar litt die SCB-Offensive unter dem gegnerischen Forechecking, Söderholm fand trotzdem positive Ansätze: „Es herrscht eine gute Stimmung in der Kabine und der Verein hat spielerisch, technisch, taktisch gut ausgebildete Spieler.“

Aktuell findet sich der Verein lediglich auf Rang acht der aus 14 Teams bestehenden Eishockey National League wieder.

Während des Spiels verfolgte Söderholm das Geschehen in seiner urtypischen Manier: kaum Anweisungen, verschränkte Arme. Und sein Team wusste damit umzugehen: Im letzten Drittel spielte es plötzlich den besseren Puck und wehrte sich gegen die drohende Niederlage.

Söderholm: „Das hat Spaß gemacht“

Dass ein Eigentor im Schlussdrittel den eigenen Sieg verhinderte mag einige Zuschauer enttäuscht haben, Söderholm allerdings zeigte sich gelassen.

Der ehemalige DEB-Cheftrainer war zufrieden mit dem Team: „Die Emotionen von unserer Seite waren gut. Und wir sind besser und besser ins Spiel gekommen. Wir haben uns im dritten Drittel mehrere Torchancen erarbeitet“.

Besonders aber imponierte Söderholm die Atmosphäre: „Das war eine großartige Kulisse. Das hat Spaß gemacht. Auch auf der Bank.“