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Red Bulls von der Rolle: "In die dreckige Gegend gehen"

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Red Bulls von der Rolle: "In die dreckige Gegend gehen"

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Red Bulls von der Rolle

Auch im zweiten Viertelfinale war nichts zu holen, bei Red Bull München wachsen in den Play-offs der DEL die Sorgen vor einem Blitzaus.
Abeltshauser gibt sich kämpferisch
Abeltshauser gibt sich kämpferisch
© FIRO/FIRO/SID
. SID
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von SID

Auch im zweiten Viertelfinale war nichts zu holen, bei Red Bull München wachsen nach einer enorm starken Hauptrunde in den Play-offs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Sorgen vor einem Blitzaus. „Wir haben uns mit blöden Strafen selber geschadet“, sagte Konrad Abeltshauser bei MagentaSport, der Verteidiger gab sich nach der Pleite bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven (2:3) selbstkritisch und kämpferisch.

"Wir können den Kopf nicht in den Sand stecken. Wir gehen jetzt nach Hause und wollen die Serie wieder an uns reißen", so Abeltshauser, der Nationalspieler weiß natürlich um den Ernst der Lage. Dem verpatzten Heimauftakt am Mittwoch (1:3) ließen die Münchner im Norden die nächste Niederlage folgen, beim Serienstand von 0:2 muss am Sonntag (15.15 Uhr) unbedingt ein Sieg her, ansonsten haben die Pinguins vier Matchbälle.

Für Abeltshauser geht es dann vor allem darum, im Angriff effektiver zu werden. "Wir müssen einfach unsere Chancen besser nutzen. Wir sind in Führung gegangen, dann müssen wir das Ding auch heimbringen", sagte der 30-Jährige. München brauche dafür aber "mehr Leute vor dem Tor. Wir müssen nicht zu schön außenrum spielen, sondern auch mal in die dreckige Gegend gehen vor dem Tor und die Scheibe reinarbeiten."

München hatte die Hauptrunde mit 122 Punkten überlegen auf Platz eins abgeschlossen und war als Topfavorit in die Play-offs gegangen. Nun steht das Team von DEL-Rekordtrainer Don Jackson plötzlich mit dem Rücken zur Wand. Durch Tore von Filip Varejcka (37.) und Austin Ortega (40.) führten die Gäste am Freitag zu Beginn des Schlussdrittels mit 2:1. Doch Antti Tyrväinen (45.) und Phillip Bruggisser (49.) drehten das Spiel noch zugunsten der Bremerhavener.