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Them Fightin‘ Herds: Das Fighting Game mit der Kuh

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Them Fightin‘ Herds: Das Fighting Game mit der Kuh

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Kurioses Fighting Game mit einer Kuh

Shotokans, Mishimas und Guilty Gears waren gestern! Them Fightin‘ Herds bietet euch die Möglichkeit als Schaf, Ziege oder Kuh zu spielen. Doch der Titel bietet noch mehr!
Mit niedlichen Tierchen blutige Kämpfe bestreiten
Mit niedlichen Tierchen blutige Kämpfe bestreiten
© Mane6, Inc.

Im Oktober diesen Jahres hat ein ganz besonderes Fighting Game eine Portierung für die aktuellen Konsolen erhalten: Them Fightin‘ Herds war zuvor nur auf dem PC verfügbar und konnte dort bereits eine leidenschaftliche Community um sich scharen. Der 2D-Fighter hebt sich vor allem mit seinen spielbaren Charakteren von der Konkurrenz ab. Ein Schaf, eine Kuh, ein Hirsch… der Roster besteht lediglich aus niedlichen Vierbeinern. Allerdings sollte man den Titel nicht unterschätzen. Denn hinter dem putzigen Gewand steckt ein technisch feines Fighting Game, dass sich vor keinem anderen Titel des Genres verstecken muss.

Vom Fan-Game zum eigenen Produkt

Der Ursprung von Them Fightin‘ Herds war ein My Little Pony-Fan-game. Das Entwicklerteam Mane6 hatte damit begonnen, ein Fighting Game auf Basis der populären Cartoon-Serie My Little Pony: Friendship is Magic zu entwickeln. Der Titel dieses Prototyps war My Little Pony: Fighting is Magic und wurde innerhalb der etwas limitierten Engine „Fighting Maker“ produziert.

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Nachdem erste Versionen des Spiels unter anderem auf dem großen Fighting Game-Event Evolution gezeigt wurden, dauerte es nicht lange, bis Mane6 eine Unterlassungsklage von Hasbro, dem Lizenzhalter von My Little Pony, vorliegen hatten. Dies war auch das Ende der Entwicklung von Fighting is Magic.

Allerdings waren die Indie-Entwickler fest von ihrem Kern-Gameplay überzeugt. Im August 2015 wurde die Zukunft von Fighting is Magic präsentiert: Them Fightin‘ Herds. Ein Fighting Game mit einem Cast aus vierbeinigen Fightern, welches für PC erscheinen sollte. Das Besondere: Die Charaktere des Titels wurden von Lauren Faust designt, welche auch für My Little Pony: Friendship is Magic verantwortlich war. Dies führte dazu, dass Them Fightin‘ Herds wenig von seiner visuellen Identität einbüßen musste.

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Die erste Version von Them Fightin‘ Herds erschien im April 2020 und bot sechs spielbare Charaktere. 2021 wurde ein weiterer Charakter veröffentlicht. Seit dem 18. Oktober ist das Spiel auch für die Nintendo Switch, PlayStation 4 & 5, sowie die Xbox-Konsolenfamilie verfügbar.

Fighting Game-Wolf im Schafspelz

Es ist leicht anzunehmen, dass es sich bei Them Fightin‘ Herds um eine große Meme handelt. Ein Spiel, bei dem die absurde Prämisse der gesamte Kern der Identität ist. Und auch wenn das Konzept von sich verprügelnden Vierbeinern etwas ist, was einen leicht neugierig macht, so ist es doch das sehr solide Gameplay, welches dafür sorgt, dass man dabei bleiben möchte.

Im Kern ist Them Fightin‘ Herds ein klassisches Fighting Game, welches auf Chain Combos setzt. Doch im Gegensatz zu anderen Anime-Fightern, wie BlazBlue oder Melty Blood, bietet Them Fightin‘ Herds keine Air-Dashes.

Jeder der spielbaren Charaktere hebt sich spielerisch stark vom Rest der Herde ab. Nicht nur in Sachen Design und Special Moves. Them Fightin‘ Herds bietet neben den üblichen leichten, mittleren und starken Angriffen nämlich einen Magic-Button. Dessen Funktion unterscheidet sich je nach gewähltem Fighter von Grund auf. Drückt man den Knopf, greift Alpaka Paprika zum Beispiel in ihren Picknick-Korb und bewirft den Gegner mit Zimtschnecken oder Brokkoli. Die Drachen-Dame Tianhuo wechselt mit dem Button zwischen ihrem Flug- und Boden-Modus.

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Fans jedes Fighting Game-Archetypes werden mit dem aktuellen Roster gut bedient. Von Rushdown, über Zoner, bis hin zu Setplay-Monstern ist alles vorhanden. Aber auch wenn man seinen Charakter rein nach der Optik auswählt, dürfte jeder Spieler hier fündig werden. Vielleicht ist es das grantige Einhorn Oleander, das einem am besten gefällt; oder die stark motivierte Kuh Arizona.

Spielerisch muss sich Them Fightin‘ Herds absolut nicht vor den großen Genre-Kollegen verstecken. Der Titel spielt sich sehr direkt und erlaubt viel Improvisation. Wer mit Fighting Games vertraut ist, wird instinktiv die ersten Combos anbringen können. Sowohl Launcher, als auch Re-Jumps sind vorhanden und sorgen dafür, dass das Combo-Game sehr befriedigend und kreativ ist.

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In Sachen Modi sticht vor allem der Story-Modus hervor, welcher für Einzelspieler interessant ist und einen Einblick in die Spielwelt von Them Fightin‘ Herds gewährt. Der Trainingsmodus bietet zahlreiche Anzeigen und Optionen, die vor allem Veteranen dabei helfen können, unterschiedliche Szenarien zu üben. Einsteiger können hier auch auf Combo-Challenges für jeden Charakter zurückgreifen, und sich damit mehr mit dessen Gameplay vertraut machen.

Technisch seiner Zeit voraus

Wo Them Fightin‘ Herds aber seine Konkurrenz lange voraus war, ist der Online-Modus. Hier war der Titel seiner Zeit voraus und setzte von Anfang an auf Rollback-Netcode. In einer Zeit, in der ein Großteil der Industrie noch den absolut minderwertigen Delay-based-Netcode in Gebrauch hatte. Tatsächlich kam der Wechsel zu Rollback erst langsam dieses Jahr ins Rollen, nachdem mit Guilty Gear Strive das erste AAA-Fighting Game erschienen war, das den Spielern zeigen konnte, wie viel besser diese Art von Netplay ist.

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Doch damit nicht genug. Mit dem Release der Konsolen-Versionen wurde zudem Crossplay eingeführt. Gerade für einen Titel, der etwas nischiger ist, ist es optimal, seine verstreute Spielerschaft zusammenzulegen. Durch den Konsolen-Port wird es auch leichter Them Fightin‘ Herds auf Turnieren anzubieten. Hier ist nach wie vor die PlayStation 4 der Standard.