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2. Bundesliga: Hamburger SV - SV Sandhausen 1:5, HSV verpasst Relegation

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2. Bundesliga: Hamburger SV - SV Sandhausen 1:5, HSV verpasst Relegation

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Desolater HSV bleibt zweitklassig

Desolater HSV bleibt zweitklassig

Bielefeld erfüllt sein Soll gegen Heidenheim, doch der HSV kann die Vorlage nicht annehmen und verliert deutlich gegen Sandhausen. Diekmeier macht das Debakel perfekt.
Der Hamburger SV hat die letzte Chance auf den Aufstieg in die erste Bundesliga vergeben und den Einzug in die Relegation verpasst. Im Heimspiel gegen den SV Sandhausen unterlag die Hecking-Elf mit 1:5.
. SPORT1
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von SPORT1

Der Hamburger SV bleibt nach einem völlig verkorksten Saison-Endspiel auch in der nächsten Saison ein Zweitligist. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Im letzten Spiel gegen den SV Sandhausen hätte aufgrund des Sieges von Arminia Bielefeld gegen den 1. FC Heidenheim ein Unentschieden gereicht, um wenigstens die Relegation gegen Werder Bremen zu erreichen. (Service: TABELLE der 2. Bundesliga)

Doch der HSV verlor die Partie mit 1:5.

"Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir haben uns in den letzten Spielen in der Nachspielzeit Punkte wegnehmen lassen und sind deshalb erst in diese Situation zu kommen", sagte HSV-Präsident Marcell Jansen bei Sky. "Die Beine waren schwer, der Kopf war langsam."

Der ehemalige Spieler das HSV verwies auch auf die bittere 1:2-Niederlage gegen Heidenheim in der vergangenen Woche: "Wenn du in der 94. Minute einen bekommst, das nimmst du mit. Das ist unterbewusst da."

Heidenheim verliert in Bielefeld

Die Relegationsspiele bestreitet trotz der 0:3-Niederlage in Bielefeld der FCH. Das Hinspiel steigt am kommenden Donnerstag, das Rückspiel am folgenden Sonntag. (Service: SPIELPLAN der 2. Bundesliga

"Man hat heute gesehen, dass wir unter einer sehr großen Anspannung gespielt haben. Ich war mir eigentlich sicher, dass Bielefeld uns den Gefallen tut und Heidenheim schlägt", sagte HSV-Trainer Dieter Hecking. "Aber dann dürfen wir natürlich nicht nach 20 Minuten zwei so leichte Gegentore kriegen. Dann bringst du dich natürlich noch mehr unter Druck. Diese Nervosität konnten wir im gesamten Spiel nicht mehr ablegen."

AUE, GERMANY - JUNE 28: Fabian Klos of Arminia Bielefeld poses with the Top Scorer Trophy after the Second Bundesliga match between DSC Arminia Bielefeld and 1. FC Heidenheim 1846 at Erzgebirgsstadion on June 28, 2020 in Aue, Germany. (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)
FUERTH, GERMANY - OCTOBER 18:  Branimir Hrgota (R) of Greuther Fuerth fights for the ball with Jannik Mueller of Dynamo Dresden during the Second Bundesliga match between SpVgg Greuther Fürth and SG Dynamo Dresden at Sportpark Ronhof Thomas Sommer on October 18, 2019 in Fuerth, Germany. (Photo by Alexandra Beier/Bongarts/Getty Images)
NUREMBERG, GERMANY - MAY 30: Robin Hack of FC Nurnberg controls the ball during the Second Bundesliga match between 1. FC Nürnberg and VfL Bochum 1848 at Max-Morlock-Stadion on May 30, 2020 in Nuremberg, Germany. (Photo by Daniel Karmann/Pool via Getty Images)
AUE, GERMANY - MAY 16: Dimitrij Nazarov of FC Erzgebirge Aue scores his sides first goal from the penalty spot during the Second Bundesliga match between FC Erzgebirge Aue and SV Sandhausen at Erzgebirgsstadion on May 16, 2020 in Aue, Germany. The Bundesliga and Second Bundesliga is the first professional league to resume the season after the nationwide lockdown due to the ongoing Coronavirus (COVID-19) pandemic. All matches until the end of the season will be played behind closed doors. (Photo by Robert Michael/Pool via Getty Images)
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Die Hamburger hinterließen in der ersten Halbzeit einen miserablen Eindruck und lagen nach 45 Minuten durch ein Eigentor von Rick van Drongelen (13.) und einem Treffer von Kevin Behrens (21.) mit 0:2 zurück.

Hunt sorgt für Hoffnung

Aaron Hunt beachte die "Rothosen" mit einem an ihm selbst verschuldeten Elfmeter wieder zurück ins Spiel. Schiedsrichter Frank Willenborg ahndete das Foul zunächst nicht, entschied sich dann aber nach Kontakt mit dem Video-Schiedsrichter für Strafstoß. Hunt verwandelte trocken in den rechten Winkel.

Diekmeier: "Ich bin ein souveräner Killer"

Doch die Hoffnung auf den benötigten Punkt schwand endgültig, nachdem auch Sandhausen ein Strafstoß zugesprochen wurde. Behrens verwandelte locker zum 1:3. Mario Engels und der Ex-Hamburger Dennis Diekmeier machten das Debakel für den HSV endgültig perfekt.

Letzterer kommentierte sein erst zweites Tor seiner langjährigen Profi-Karriere mit einem Schuss Ironie: "Ich bin ein souveräner Killer und habe mir den Winkel ausgesucht." Mit seinen ehemaligen Kollegen des HSV hat er Mitgefühl. "Das wird eine schwierige Situation für die Jungs", sagte Diekmeier.

So bejubelte Dennis Diekmeier sein Tor gegen den Ex-Klub
So bejubelte Dennis Diekmeier sein Tor gegen den Ex-Klub

Der Vertrag von HSV-Coach Hecking hätte sich automatisch nur bei einem Aufstieg verlängert. Wie es mit dem Trainer weitergeht, ließ Jansen offen. nach dem verpassten Aufstieg och eine zweite Chance bekommen werde. "Jonas Boldt (HSV-Sportvorstand, Anm. d. Red.) und Dieter Hecking werden nach der Saison mit der brutalsten Enttäuschung in die Analyse gehen und sich dann dazu äußern", sagte er.

Hecking appelliert an Charakterstärke

HSV-Trainer Dieter Hecking hatte vor der Partie Charakterstärke von seiner Mannschaft gefordert, um doch noch die letzte Chance zu nutzen. Die bittere Last-Minute-Pleite in Heidenheim (1:2) sollte aus den Kleidern sein. Doch nur die ersten Minuten stimmten. Torjäger Joel Pohjanpalo deutete seine Gefahr per Direktabnahme an (5.).

Der SVS präsentierte sich ebenso giftig und gut gestaffelt wie eiskalt in der Chancenverwertung. Und der HSV agierte in der Folge kopflos, ratlos, völlig verunsichert. Hecking stellte von Dreier- auf Viererkette in der Abwehr um und brachte mit Bakery Jatta einen weiteren Offensivmann für den unter Schmerzen ausgewechselten van Drongelen (36.), Sandhausen vergab weitere Topchancen.

Hecking hatte in der Halbzeitpause noch einmal die Gelegenheit, seine Mannschaft wachzurütteln. Und mit dem Treffer von Hunt war plötzlich die Spannung wieder greifbar. Für den HSV wurde der Kampf gegen die Uhr zunehmend zu einem Nervenspiel - mit schlechtem Ausgang.

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Mit Material des Sport-Informations-Dienstes (SID)