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Kempe von Becher getroffen - Tatverdächtiger ermittelt

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Kempe von Becher getroffen - Tatverdächtiger ermittelt

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Becher-Eklat: Tatverdächtiger ermittelt

Becher-Eklat: Tatverdächtiger ermittelt

Nach dem skandalösen Becherwurf gegen Fußball-Profi Tobias Kempe ist offenbar der Täter ausfindig gemacht worden.
Becher-Wurf auf Kempe: Tatverdächtiger steht wohl fest
Becher-Wurf auf Kempe: Tatverdächtiger steht wohl fest
© FIRO/FIRO/SID
SID
SID
von SID

Nach dem skandalösen Becherwurf gegen Profi Tobias Kempe ist offenbar der Täter ausfindig gemacht worden.

Man habe „dank Videomaterials mit der Polizei einen Tatverdächtigen ermitteln können“, teilte der 1. FC Nürnberg nach dem 0:2 (0:2) bei Kempes Klub Darmstadt 98 mit. Der Mann werde „dann hoffentlich entsprechend bestraft“.

Kempe wurde in der 65. Minute bei der Ausführung eines Eckballs von einem Becher aus dem Nürnberger Block getroffen. Die Zweitliga-Partie wurde nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt, Kempe spielte weiter.

"Grundsätzlich haben wir auswärts immer einen tollen Support. Dennoch würde ich bitten, dass man so einen Scheiß unterlässt. Das hat im Fußball nichts verloren", kritisierte Club-Trainer Robert Klauß den eigenen Anhang: "Das brauchen wir nicht."

Lob für Kempe: „Ruhig geblieben“

Der neunmalige deutsche Meister lag zu diesem Zeitpunkt durch Tore von Kempe (8.) und Phillip Tietz (27.) 0:2 hinten. Der FCN teilte mit: "Nochmal: Bei aller Emotion hat derartiges Verhalten nichts im Stadion zu suchen."

Klauß lobte Kempe, der 2016/2017 sogar beim Club gespielt hatte, für dessen Verhalten. Der 33-Jährige ließ sich nicht theatralisch fallen, sondern fasste sich nur kurz an den Kopf. Die Reaktion sei "bemerkenswert" gewesen, meinte Klauß: "Es war gut, dass er ruhig geblieben ist, so haben wir die Partie schnell fortführen können."

Allerdings mit keinem guten Ende für Nürnberg: Der ambitionierte Altmeister musste die dritte Niederlage aus den vergangenen vier Spielen hinnehmen, es war schon die fünfte in bisher zehn Saisonspielen. Es habe "die Gier gefehlt", monierte Klauß: "Wir haben nicht gezeigt, was wir können."

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