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Peters gegen WM-Boykott

Peters gegen WM-Boykott

Nach DFB-Direktor Oliver Bierhoff spricht sich auch Interimspräsident Peter Peters gegen einen möglichen Boykott der Fußball-WM in Katar aus.
Er hat es mal wieder schwer: Nach seinem glücklosen Auftritt beim 2:1 gegen Rumänien sieht sich Timo Werner erneut Kritik ausgesetzt.
SID
von SID
11.10.2021 | 19:16 Uhr

Nach DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat sich auch Interimspräsident Peter Peters gegen einen möglichen Verzicht der deutschen Nationalmannschaft auf die WM in Katar ausgesprochen. (Alle News zur WM-Qualifikation)

„Ein Boykott, wie er zum Teil gefordert wird, wird das Land und seine Menschen nicht voranbringen“, sagte Peters vor dem Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl am Abend in Skopje gegen Nordmazedonien im Interview mit dfb.de. (WM-Qualifikation: Nordmazedonien - Deutschland, Montag ab 20.45 Uhr im LIVETICKER)

Peters betonte, dass dies "auch Nichtregierungsorganisationen und unabhängige Expert*innen aus dem Sport, der Politik und anderen Bereichen der Gesellschaft, mit denen wir seit einiger Zeit im intensiven Austausch zur Lage in Katar stehen, bestätigen."

Zudem habe es in den vergangenen Jahren zahlreiche positive Entwicklungen gegeben. Katar sei ein Land mitten im Wandel, so Peters, der ergänzte: "Gleichzeitig gibt es noch viel zu tun. Wir wollen gemeinsam mit der gesamten Fußballfamilie vor Ort dazu beitragen, diese Entwicklung zu stärken und weitere Erfolge zu erreichen."

Zuletzt hatte schon Bierhoff erklärt, dass ein Boykott mit Blick um auf die Menschenrechtslage im Wüstenstaat keine Rolle spiele.

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