Anzeige

Conference League: Union bleibt im Rennen

Conference League: Union bleibt im Rennen

Union Berlin gewinnt in der Conferenece League gegen Maccabi Haifa und hält die Hoffnung aufs Weiterkommen. am Leben.
News, Hintergründe und Fakten zum Bundesliga-Wochenende. Alle wichtigen Infos im Vorfeld der Spiele gibt es hier bei "9PLUS1".
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Union Berlin hat seinen zweiten Sieg in der Conference League geholt. Dank eines 1:0 Sieges beim israelischen Vertreter Maccabi Haifa hat die Mannschaft von Trainer Urs Fischer noch die Chance, in die K.o.-Runde der Conference League einzuziehen.

Die Vorzeichen waren klar: Union musste punkten, um seine Möglichkeiten auf ein Weiterkommen zu wahren. Das Spiel bot in der ersten Halbzeit keinerlei Highlights, beide Teams waren darauf bedacht, keine Fehler zu machen.

Ryerson erlöst Union

In der 66. Spielminute war es dann Julian Ryerson mit einem Kopfball, der das erlösende 1:0 für die Berliner erzielte.

In der Folge schaltete Union in den Verwaltungs-Modus und es blieb beim knappen 1:0.

Fischer tauschte seine Startelf auf vier Positionen, unter anderem erhielt Ersatztorhüter Frederik Rönnow wie schon im Hinspiel eine Bewährungschance. Dem Dänen war die fehlende Spielpraxis zunächst aber anzumerken, mit einem haarsträubenden Fehlpass leitete er die erste Chance des Gegners ein (12.).

Der Coach hatte zwar gefordert, sein Team müsse trotz der Drucksituation mit einer „gewissen Coolness“ auflaufen. Doch anfangs gingen es die Unioner etwas zu locker an. Von der Zweikampfstärke und Laufbereitschaft, die das Team sonst auszeichnen, war lange Zeit kaum etwas zu sehen.

Jetzt „Finale“ gegen Slavia Prag

Zudem schlichen sich immer wieder Fehler und Unkonzentriertheiten im Spielaufbau ein. Angreifer Taiwo Awoniyi, der in der Liga bereits acht Treffer erzielt hat, hing meistens in der Luft.

Der zweite Durchgang begann mit einer Chance für Haifa, die Julian Ryerson mit letztem Einsatz vereitelte (47.). Danach wachte Union aber auf, ein Fernschuss von Max Kruse (56.) läutete die Drangphase ein. Auch die Einwechslung von Sheraldo Becker erwies sich als Glücksgriff, der Niederländer war nicht nur bei der Vorarbeit zum 1:0-Führungstor ein belebendes Element.

Durch den Sieg springt Union auf Platz drei seiner Gruppe und hat am letzten Spieltag im direkten Duell mit dem zweitplatzierten Slavia Prag die Möglichkeit, das Weiterkommen klarzumachen.

Im letzten Gruppenspiel gegen Slavia Prag reicht den Berlinern ein Sieg für die K.o.-Phase.

Mit Sport-Informations-Dienst

MEHR DAZU