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Ribéry droht offenbar das unfreiwillige Aus

Ribéry droht offenbar das unfreiwillige Aus

Franck Ribéry kämpft mit Salernitana gegen den Abstieg. Findet sich nicht bald ein Käufer für den Verein, sind alle Mühen aber womöglich umsonst.
Franck Ribéry kämpft gegen den Abstieg - und das womöglich vergebens
Franck Ribéry kämpft gegen den Abstieg - und das womöglich vergebens
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von SPORT1

Franck Ribéry hat in seiner Karriere viele Höhepunkte erlebt.

Mit 38 Jahren kommt der langjährige Superstar des FC Bayern dem Fußball-Ruhestand nun immer näher. Wann genau der Franzose von der Bühne abtritt, ist aber noch nicht bekannt.

Und auch die Art und Weise steht noch nicht fest. Am liebsten würde er sich wohl auch noch bei seinem aktuellen und womöglich letzten Verein als Legende verabschieden. Im Sommer war Ribéry zu US Salernitana gewechselt, einem Aufsteiger der Serie A.

Also einem Klub, der nach 22 turbulenten Jahren endlich wieder erstklassig ist. Verhilft Kapitän Ribéry dem Underdog zum Klassenerhalt, wäre ihm wohl auch hier ein Denkmal sicher.

Ribéry-Klub braucht neuen Eigentümer

Doch womöglich bekommt der einstige Weltklassespieler die Chance auf die nächste große Heldentat überhaupt nicht. Denn das Kapitel Serie A könnte für seinen aktuellen Arbeitgeber schon in Kürze wieder beendet sein.

Salernitana muss um die Lizenz bangen, schon Ende des Jahres droht das Aus. Dies berichten Spox und Goal unter Berufung auf den Journalisten Giuseppe Pucciarelli, der beim Lokal-Medium SoloSalerno arbeitet.

Hintergrund: Gesucht wird bei Salernitana ein neuer Eigentümer. Zuletzt war der Klub im Besitz von Claudio Lotito gewesen, der für den Gang von der fünften in die erste Liga verantwortlich zeichnete.

Bayern-Legende macht Fans Sorgen

Dort angekommen musste er jedoch abtreten, da es in Italien verboten ist, zwei Klubs in derselben Liga zu besitzen - und Lotito ist bereits Eigentümer von Lazio Rom. Seit seinem Abschied wird der Verein von zwei Treuhändern geführt, die nun nach einem Käufer suchen.

Bis Ende des Jahres ist Zeit: „Ansonsten könnte Salernitana aus der Serie A ausgeschlossen werden“, erklärte Pucciarelli. Allein, es gebe keine konkreten Anzeichen auf einen sich anbahnenden Deal. Sportlich kämpft der Verein ohnehin gegen den Abstieg, nach 15 Spielen ist der Aufsteiger derzeit Letzter.

Ribéry, der sich wohl auch wegen der traumhaften Lage an der Amal­fiküste - er bezog eine Villa mit Meerblick - für das Team entschieden hatte, hat wohl die Option auf die einseitige Auflösung seines Einjahresvertrages. Im Falle eines Zwangsabstiegs könnte diese gezogen werden, berichtete Pucciarelli: „Das ist eine der größten Sorgen der Salernitana-Fans.“

Und es wäre das unfreiwillige Aus bei Ribérys vermeintlich letzter Station.