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Werder Bremen stoppt Fanartikel-Verkauf zum Pokalspiel gegen Delmenhorst

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Werder Bremen stoppt Fanartikel-Verkauf zum Pokalspiel gegen Delmenhorst

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Werder stoppt Fanartikel-Verkauf

Werder stoppt Fanartikel-Verkauf

Nach Kritik an Fanartikeln zum Pokalspiel gegen Atlas Delmenhorst zieht Werder Bremen die Reißleine. Der Bundesligist stoppt den Verkauf von Schals und T-Shirts.
DFB-Vizepräsident Peter Frymuth präsentiert das Los Werder Bremen
DFB-Vizepräsident Peter Frymuth präsentiert das Los Werder Bremen
© Getty Images

Bundesligist Werder Bremen hat den Verkauf von umstrittenen Fanartikeln gestoppt, die anlässlich des Erstrundenspiels im DFB-Pokal gegen Atlas Delmenhorst am 10. August in den vergangenen Tagen angeboten wurden.

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Unter dem Motto "Auf gute Freunde" hatten die Delmenhorster Erinnerungsschals und T-Shirts produzieren lassen, die auch im Werder-Fanshop erhältlich waren.

"Uns erreichte die Kritik, dass es möglich ist, diesen Slogan in Verbindung mit einem politisch rechten Kontext zu setzen. Wir haben diese Hinweise sehr ernst genommen und sie geprüft", sagte Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald: "Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass wir den Vertrieb nicht mehr unterstützen werden. Allein die Möglichkeit, dass rechte Gruppierungen diesen Schal mit der Werder-Raute für ihre Botschaften missbrauchen könnten, ist für uns nicht tolerierbar."

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Bei der Freigabe der Artikel sei "uns diese mögliche Verbindung nicht bewusst gewesen", erklärte Hess-Grunewald weiter: "Wir möchten uns ausdrücklich von jeder Interpretation dieser Art distanzieren und werden gerade auch rund um das Spiel nochmal unser Engagement gegen Diskriminierung und rechte Gewalt deutlich machen."

Atlas-Präsident Manfred Engelbart respektiert die Reaktion der Grün-Weißen, die Delmenhorster werden die Fanartikel jedoch weiter vertreiben: "Hinter dem Slogan 'Auf gute Freunde' stand ausschließlich die Idee auf die gute nachbarschaftliche Verbindung zu Werder hinzuweisen, die uns bei unserem Jahrhundertspiel wirklich sehr aktiv unterstützen. Alle anderen gedanklichen Verbindungen entsprechen nicht unseren Wertevorstellungen, wir weisen sie entschieden zurück. Auch der SV Atlas Delmenhorst spricht sich klar gegen Ausgrenzungen, Diskriminierung und Gewalt jeder Art aus."