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Kehl: 80 Mio. für Sancho nicht genug

Kehl: 80 Mio. für Sancho nicht genug

Sebastian Kehl verteidigt die Vorgehensweise von Borussia Dortmund bei Jadon Sancho. Ein großes Lob hat der BVB-Funktionär für Jude Bellingham parat.
Beim 3:0-Sieg des BVB gegen Borussia Mönchengladbach gab es eine Szene bei den Gastgebern, die für etwas Aufsehen sorgte. Torjäger Erling Haaland klärte nach Abpfiff auf.
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von SPORT1

Sebastian Kehl hat die strikte Deadline bei Jadon Sancho verteidigt und erklärt, warum Borussia Dortmund den Superstar in diesem Sommer nicht in seine englische Heimat verkauft hat.

"Wir waren uns einig, dass wir da eine gewisse Haltung zeigen mussten. Und 80 Millionen Euro reichen für so einen Spieler einfach nicht. Das waren wir dem Verein und den Fans schuldig. Ich will ihn auch nicht hergeben". sagte der Leiter der Lizenzspieler-Abteilung beim BVB bei 19:09 - der schwarzgelbe Talk und ergänzte: "Ohne Jadon ist diese Mannschaft schlechter."

Dortmund hatte frühzeitig erklärt, dass Sancho ab Mitte August nicht mehr verkauft werde. Als die Deadline abgelaufen war, erklärte der BVB auch, dass Sancho seinen Vertrag schon vor einem Jahr heimlich bis 2023 verlängert hatte.

Großes Lob für Jude Bellingham

Ein dickes Lob hatte Kehl für Jude Bellingham parat: "Wir waren im letzten Jahr schon an ihm dran. Er ist ein großartiger Typ und tut unserem Spiel gut. Das Geld ist in Jude gut investiert. Unsere Scoutingabteilung hat erneut einen herausragenden Spieler gefunden", sagte Kehl über den 17 Jahre alten Shootingstar, der bei seinen ersten beiden Pflichtspielen einen starken Eindruck hinterlassen hatte.

Jude Bellingham trifft direkt in seinem ersten Pflichtspiel für die Dortmunder. Sein Auftritt gegen Duisburg macht Lust auf mehr.
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Neuer BVB-Fixpunkt Bellingham? Sein Auftritt in der Analyse

Kehl erklärte auch, dass er seinen eigenen Vertrag bereits in Kürze verlängern werde. Bei der nächsten Gesprächsrunde der BVB-Bosse soll es soweit sein, "es wird da keine großen Überraschungen geben".

Kehl spricht über Favre-Zukunft

Der frühere BVB-Profi will langfristig die Nachfolge von Sportdirektor Michael Zorc, der sich 2022 aus dem operativen Geschäft zurückziehen will, übernehmen. "Es geht für mich daran, den Weg weiterzugehen, mehr Verantwortung zu übernehmen", betonte der 40-Jährige.

Kehl sprach auch über Trainer Lucien Favre, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft. "Wir haben uns im Sommer verständigt, erst einmal nicht zu verlängern, das war für beide Seiten okay. Es gibt ein großes Vertrauensverhältnis zwischen uns, ich erlebe ihn in der Arbeit wie immer sehr akribisch und verlässlich."