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Perisic sagt BVB und Hertha ab

Perisic sagt BVB und Hertha ab

Borussia Dortmund wird den Erwartungen in dieser Saison nicht gerecht. Jetzt erteilt ein Ex-Spieler den Schwarzgelben auch noch eine Absage, ebenso wie der Hertha.
Borussia Dortmund muss im Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg auf Stammtorhüter Roman Bürki verzichten.
Patrick Berger
von Patrick Berger
30.01.2021 | 14:24 Uhr

Ohne Erling Haaland läuft beim BVB vorne nicht viel zusammen. Trifft der 20 Jahre alte Top-Torjäger mal nicht in einem Spiel, haben die Dortmunder ein Problem.

Das wissen natürlich auch die BVB-Bosse. Wie SPORT1 erfuhr, hat sich die Borussia aus diesem Grund vor kurzem bei Inter Mailand nach Ivan Perisic erkundigt.

Der Vize-Weltmeister spielte bereits zwischen 2011 und 2013 in Dortmund, schoss in 42 Bundesligaspielen neun Tore für die Schwarzgelben.

Der CHECK24 Doppelpass mit Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Perisic erteilte dem BVB aber eine Absage. Der Stürmer, der neben dem BVB auch schon für Wolfsburg und Bayern spielte, plant zurzeit keine Rückkehr in die Bundesliga. Sein Wunsch ist eher ein Wechsel nach Spanien oder England.

Deshalb kommt für ihn auch ein Wechsel zu Hertha BSC - die Berliner hatten ebenfalls angefragt - nicht infrage.

Bei den Bayern überzeugte Perisic. Wenn er gebraucht wurde, lieferte er meistens sofort ab, kam während seiner Zeit beim Rekordmeister auf sechs Tore und zehn Assists.

Der BVB war grundsätzlich an einem halbjährigen Leih-Geschäft interessiert. Die Mailänder würden den 31-jährigen Kroaten, der noch Vertrag bis 2022 hat, bei einem entsprechenden Angebot, wie schon in der letzten Saison, auch durchaus ziehen lassen.

Perisic bei Inter nur Joker

Unter Inter-Coach Antonio Conte ist Perisic nur Joker. Für die Nerazzurri kommt Perisic in dieser Saison auf 25 Pflichtspiele, dabei gelangen ihm zwei Tore und drei Assists.

Wie schwer die Lage auf dem Transfermarkt ist, verdeutlichte BVB-Manager Michael Zorc kürzlich: "Es gibt grundsätzlich immer Felder, auf denen man sich verbessern kann. Es ist aber kein Wunschkonzert. Es ist sehr schwierig für uns nachzujustieren."