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So kommen Hummels-Ansage an

So kommen Hummels-Ansage an

Mats Hummels sorgt mit einer klaren Ansage für Aufruhr in Dortmund. Ist die scharfe Kritik an einem Teamkollegen gerechtfertig, oder überzogen?
Mo Dahoud flog im Spiel gegen Gladbach mit einer Gelb-Roten-Karte vom Platz. Daraufhin entbrannte eine regelrechte Schiri-Diskussion wie Spieler sich gegenüber des Schiedsrichters verhalten dürfen.
. SPORT1
von SPORT1
28.09.2021 | 15:21 Uhr

Vor dem Champions-League-Heimspiel am Dienstagabend gegen Sporting Lissabon herrscht in Dortmund Aufregung.

„Wir machen uns selbst bei Rückstand durch Meckern das Leben schwer. Ich denke, Mo weiß, dass er da große Sch... gebaut hat. Ich hoffe, er weiß, dass das nie wieder vorkommen darf“, schimpfte der Abwehrchef bei Sky. War diese Ansage zu heftig?

Hummels eckt in der BVB-Kabine auch mal an

Fakt ist, dass Dahoud die deutliche Kritik nicht sonderlich gefallen haben dürfte. SPORT1 weiß, dass die öffentlichen Ansagen von Hummels bei der Mannschaft nicht immer gut ankommen.

Zumal es ist nicht das erste Mal ist, dass der 32-Jährige seinem Ärger vor den TV-Kameras Luft macht.

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Für große Aufregung hatte beispielsweise ein Interview bei DAZN im Dezember 2020 geführt. Nach einer 1:2-Pleite bei Union Berlin sagte Hummels: „Unbegreiflich, wie das passieren kann, ehrlich gesagt. Wir hauen uns einfach selber in die Pfanne.“

In seinen weiteren Ausführungen kritisierte er - ohne Namen zu nennen - zwei Mitspieler scharf, bei denen es sich mit recht großer Sicherheit um Emre Can und Giovanni Reyna handelte. Auch Roman Bürki hatte er nach Fehlern bereits öffentlich angezählt.

Schiedsrichter Aytekin zeigte Dahoud Gelb-Rot wegen Abwinkens. Kurz zuvor war bereits Guerreiro wegen Abwinkens gerügt worden. Konnte Dahoud das mitbekommen?
02:37
SPORT1 zeigt auf: Hier war Dahoud bei Aytekins Ansage an Guerreiro

„An einem bestimmten Punkt kannst Du das als Führungsspieler machen. Ich glaube in diesem Fall aber, dass man Mo Dahoud lieber in der Kabine angezählt hätte“, analysierte SPORT1-Chefreporter und BVB-Insider Patrick Berger im neuen SPORT1-Podcast „Die Dortmund-Woche“.

Für Ruhe hat Hummels in jedem Fall nicht gesorgt. Die Frage ist, ob der Lerneffekt seines Teamkollegen nach dem Wirbel so groß sein wird, wie es der Abwehrchef der Borussia erhofft. Als Führungsspieler hat er schließlich das Recht, selbst zu wählen, wie er seine Kritik anbringt.

Dahoud jedenfalls entschuldigte sich nach der Partie via Instagram: „Sorry an das Team und die Fans! Mir ist ein respektvoller Umgang auf und neben dem Platz wichtig.“

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