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Darum tauscht Kostic den Berater aus

Darum tauscht Kostic den Berater aus

Nach seinem geplatzten Wechsel im Sommer wechselt Filip Kostic seinen Berater. Neue Berichte enthüllen jetzt, wie der Flügelspieler von Eintracht Frankfurt zu dieser Entscheidung kommt.
Oliver Glasner entführt bei seiner Rückkehr nach Wolfsburg einen Punkt mit Eintracht Frankfurt. Die Wölfe müssen somit das erste Mal in dieser Saison Punkte abgeben.
. SPORT1
von SPORT1
22.09.2021 | 19:44 Uhr

Es war der Aufreger kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode. Eintracht Frankfurts Flügelspieler Filip Kostic versuchte seinen Wechsel zu Lazio Rom durch einen Streik zu erzwingen. Die Eintracht hatte vorher ein viel zu niedriges Angebot von Lazio abgelehnt.

Infolge des geplatzten Wechsels und des Streiks wurde Kostic von vielen Seiten kritisiert. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Der Serbe zog auch selbst Konsequenzen aus seinem Fehlverhalten. Er fühlte sich falsch beraten und trennte sich deshalb von seinem Berateragentur LIAN Sports.

Nun sind neue Details bekannt wurden, warum Kostic sich zu diesem Schritt entschied.

Wie die Bild berichtet, ging es Kostics Berater Fali Ramadani einzig und alleine darum, mit Kostic Geld zu verdienen.

Kostic-Berater standen wohl fünf bis sieben Millionen zu

Beim Wechsel des serbischen Nationalspielers nach Frankfurt hatte sich Ramadani vom damaligen Sportdirektor Bruno Hübner eine Beteiligung bei einem möglichen Weiterverkauf von Kostic zusichern lassen. Die Vereinbarung lautete: Ramadani erhält bei einem Weiterverkauf fünf bis sieben Millionen Euro. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Würde Kostics Ablöse im Bereich von 30 Millionen liegen, würde die Eintracht die Provision bezahlen. Bei Summen um die 20 Millionen müsste der aufnehmende Verein zahlen.

Beim gescheiterten Transfer im Sommer soll Lazio bereit gewesen sein, zusätzlich zu der Mini-Ablöse von zehn Millionen an die Eintracht auch die Beraterprovision an Ramadani zu zahlen. Deshalb habe der Nordmazedonier seinen Klienten zum Streik gedrängt, um so einem Wechsel zu provozieren und selbst abzukassieren.

Eintrachts neuer Sportdirektor Markus Krösche lehnte den Transfer trotz des Streiks ab. Zum einen wisse er nichts von der Absprache und zum anderen sei das Angebot viel zu niedrig. (SERVICE: Bundesliga-Spielplan zum Ausdrucken)

Als Ramadani daraufhin erkannte, dass er mit Kostic kein Geld verdienen kann, folgte die Trennung. Ramadani selbst wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

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