Nagelsmann: Kuriose Begegnung mit Bayern-Star

Nagelsmann: Kuriose Begegnung mit Bayern-Star

Das Herz von Julian Nagelsmann schlägt früh für den FC Bayern. Einen speziellen Fan-Moment erlebt er auf der Autobahn.
Julian Nagelsmann berichtet von seiner emotionalen Reaktion auf den anstehenden Wechsel zum FC Bayern.
Nagelsmann: Nach Bayern-Wechsel "sind Tränen geflossen"
03:15
. SPORT1
von SPORT1
vor 6 Tagen

Dass Julian Nagelsmann schon als Kind Fan des FC Bayern München war, ist inzwischen hinlänglich bekannt.

Vor dem Kracher in der Champions League beim FC Barcelona hat der 34-Jährige nun aber eine ganz besondere Kindheitserinnerung ausgeplaudert. (Champions League: FC Barcelona - FC Bayern München ab 21 Uhr im LIVETICKER)

„Mein besonderer Fanmoment war, als ich Alain Sutter auf der Autobahn gesehen habe. Da war ich sechs oder sieben Jahre alt“, sagte Nagelsmann im Interview mit UEFA.com.

„Mein Papa hat gesagt: „Schau mal rüber, da ist Alain Sutter.“ An dem Tag war ich besonders geflasht, weil man sonst selten die Möglichkeit hat, einen Profi aus so einer Nähe zu sehen. Ich habe ihm wild zugewunken und er hat zurückgewunken.“

Lieblingsspieler geht, Nagelsmanns Bayern-Liebe bleibt

Der Schweizer Stürmer Sutter, der beim FC Bayern keine besonders erfolgreiche Zeit erlebte, wurde sogar Nagelsmanns Lieblingsspieler.

„Ich glaube wegen der Frisur“, gab er später einmal zu Protokoll. Sutter, der für seine langen blonden Haare bekannt war, verließ die Bayern zwar nach nur einer Saison wieder, Nagelsmanns Liebe aber für den FCB blieb.

„Wir wollen nicht immer denselben Stiefel spielen müssen.“

Nun ist er Cheftrainer seines Herzensklubs und hat keine leichte Aufgabe vor sich.

„Hier wurde über sehr viele Jahrzehnte sehr viel richtig gemacht. Für mich geht es darum, ein bisschen variabler zu werden, damit uns der Gegner schlechter ausrechnen kann“, erklärte Nagelsmann UEFA.com bezüglich seiner Pläne für die Zukunft.

„Vor allem wollen wir die Fähigkeit haben, im Spiel auf gewisse Dinge zu reagieren. Die Qualität dafür haben wir. Das kann eine andere Grundordnung oder ein anderes Anlaufverhalten sein. Wir wollen nicht immer denselben Stiefel spielen müssen.“

Alles zur Bundesliga bei SPORT1: